Preisportale und Google
Laut rennomierten Researchinstituten beginnen heute viele Kaufentscheidungsprozesse in Suchmaschinen. In Deutschland dürften diese dann in Google beginnen, da die Marktstellung von Google hierzulande schon fast als Monopol bezeichnet werden kann. Laut Nielsen/NetRatings lag der Anteil der Internetnutzer, die eine Suchmaschine als erste und wichtigsten Anlaufpunkt für eine Kaufentscheidung bezeichnen, bei 79%.
Was aber geschieht, wenn man in einer Suchmaschine nach einem Produkt sucht? Man findet das Produkt als Eintrag in einer Preissuchmaschine. Google selbst betreibt ja auch eine Preissuchmaschine und blendet die Suchergebnisse auf der Such-Ergebnisseite besonders hervorgehoben ein (siehe Kapitel „Google Base (Produkte)“. Aufgrund der „SEO-Power“ der Preisportale sind deren Einträge häufig weit vor den anderen zum Produkt relevanten Webseiten platziert. Insbesondere wenn man dem Produktnamen noch den weiteren Suchbegriff "günstiger" oder "billig" oder "günstig" hinzufügt, wird man fast zwangsläufig zuerst bei einer Preissuchmaschine landen. Demzufolge sind Betreiber von Online-Shops heutzutage schon fast gezwungen, sich mit der Thematik Preissuchmaschine als Online-Marketing-Instrument zu beschäftigen. Eine repräsentative Studie von INTERNET WORLD Business48 aus dem Jahre 2008 belegt, dass 24,7% der Befragten über eine Preissuchmaschine zu einem neuen Online-Shop gelangen.
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48 Quelle: INTERNET WORLD BUSINESS, 7. Juli 2008, Seite 14