eBay vs. Keyword und Co.

Die Frage ob andere Online-Marketing Massnahmen eine echte Alternative zu einem eBay-Shop sind habe ich mir auch gestellt. In meinem jüngsten Buch habe ich nämlich das Thema „Marktplätze als Online-Marketing Instrument“ nicht beleuchtet. Das will ich in einer zweiten Auflage nachholen. Das problem ist: schreiben kann man viel. Wenn man keine empirischen Daten hat und den Beweis nicht antreten kann, ist das ganze geschriebene doch nur Spekulation.

Darum habe ich vor geraumer Zeit einige Testkampagnen gestartet. Ich bewerbe Produkte in zwei eBay-Shops und gleichzeitig über Keyword-Advertising, SEO und Affiliate-Netzwerke. Um genaue und vergleichbare Daten über Nutzen und Ertrag der jeweiligen Kanäle zu erhalten, setze ich das das Marketing-Controlling Werkzeug timAdcontrol ein ( http://www.inmedias.de/P/timAdControl.html ) . Logisch – die Käufe die über Affiliate, Keyword und Co. generiert werden, werden über einen normalen Shop und nicht über einen eBay Shop abgewickelt.

In ca. 6 Monaten werde ich genügend Daten haben, um Aussagen und direkte Vergleiche zu Kosten / Nutzen der verschiedenen Kanäle machen können. Gerne werde ich die dann hier veröffentlichen.

Google nimmt an Bedeutung weiter zu…. und was Bedeutet das für Ihr Keyword-Advertising?

Im Handelsblatt vom 17. Januar 2007 war zu lesen, dass es Microsoft in den USA trotz Milliardeninvestitionen nicht gelungen ist Google die Marktführerschaft streitig zu machen. Im Gegenteil: Microsofts Marktanteil hat um 3/10 Prozentpunkte abgenommen wohingegen Googles Anteil um ein halbes Prozent gestiegen ist. Es wird nun davon ausgegangen, dass der Suchmaschinenmarkt oligopolistische Strukturen erhalten wird. Was die USA angeht so teilt sich der Markt auf zwischen Google und Yahoo.

Was bedeutet dies für das Keyword-Advertising hierzulande? Zunächst einmal nicht sehr viel, denn hierzulande hat Google einen höheren Marktanteil als in den USA. Der Marktanteil von Google liegt in Deutschland bekanntlich um die 80 %. Strategisch hat diese Meldung dennoch eine Bedeutung für den deutschen Markt. Meiner Einschätzung nach ist nunmehr nicht damit zu rechnen, dass mittelfristig gravierende Änderungen in der Markverteilung stattfinden. Ich hatte bereits vor mehreren Monaten meinen Kunden dazu geraten, den Budgeteinsatz für das Keyword-Advertising und die Verteilung des Budgets auf die einzelnen Suchmaschinen noch einmal kritisch zu überprüfen. Meiner Einschätzung nach macht die Hinzubuchung kleinerer Suchmaschinen aufgrund der Fixkosten, die durch die Betreuung nun einmal entstehen, nur unter ganz bestimmten Bedingungen überhaupt Sinn. Und da ein automatisiertes Bid-Management nur dann funktioniert, wenn ein gewisser Grundstock von Daten vorliegt ist es auch zweifelhaft ob Automated Bid-Management für kleinere Suchmaschinen überhaupt Sinn macht. Die zumeist ausgefeilten Algorithmen für eine optimierte Bieterpolitik kommen eben häufig einfach nicht zum Zuge weil das statistische Datenmaterial aufgrund der wenigen Klicks hinten und vorne nicht ausreicht. Mit anderen Worten: Dieser Trumpf sticht nicht.

Der Artikel aus dem heutigen Handelsblatt unterstützt meine Anschauung, dass ein Engagement in kleineren Suchmaschinen nur unter ganz bestimmten Bedingungen sinnvoll ist. Die Betreuungskosten einer kleinen Kampagne sind im Vergleich zum generierten Nutzen in der Regel überproportional hoch und verderben häufig den ROI. Dieser Aspekt wird in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bisweilen übersehen. Die stärkere Beschäftigung mit kleinen Suchmaschinen oder aufstrebenden Suchmaschinen (wie es Microsoft werden wollte) wäre dann aus strategischer Sicht sinnvoll gewesen, wenn es eindeutig positive Tendenzen für die Kleinen und Aufstrebenden und gegen Google gegeben hätte. Dieses scheint aber ja nicht der Fall zu sein, wenn man den Meldungen des Handelsblattes Glauben schenken darf.

Wenn ich vor dem Hintergrund der offensichtlich in den USA gescheiterten Aufholjagd Meldungen wie „Online-Vermarktung: Microsoft bläst zur Aufholjagd“ lese, dann entlockt mir dieses nur noch ein müdes Grinsen.

http://onetoone.de/index.php?we_objectID=12710

Praxiswissen Online-Marketing ist Empfehlung der W&V Redaktion

Mein Buch ist die „Empfehlung der Redaktion“ von Werben & Verkaufen (aktuelle Ausgabe) und im Online-Shop von Werben & Verkaufen. Das erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, darum ist es mir auch eine Nachricht wert. Denn Werben & Verkaufen (W&V) ist sicherlich eines der rennomiertesten (wenn nicht DAS rennomierteste) Fachmagazin für die Kommunikationsbranche mit den Themenschwerpunkten Marketing, Medien und Agenturen. Die Zeitschrift mit Sitz in München erscheint seit 1963 im Europa Fachpresse Verlag, einem Tochterunternehmen des Süddeutschen Verlages.

Grundlagentraining… na ja

Na prima. Und da wundere ich mich wenn ich immer hinterher fahre. Mein Grundlagentraining endet an Wochentagen anch einer Stunde. Weil das Telefon klingelt, die Kinder zur Schule gebracht werden wollen oder ich ins Büro muss. Ok – am Wochenende mache ich dann die 3 Stunden-Einheiten. Nun gut – ich will ja auch nicht in unter 9 Stunden ankommen. Unter 11 wäre schon super – aber ich fürchte bei meinem Verletzungsprech wird das nix. Na mal sehen wie sich das Jahr weiter entwickelt.

Textlink – Marktplätze

Nun sind sie da – die Marktplätze auf denen man Links kaufen oder verkaufen kann. Text-Link-Ads nennt sich sowas zu Neudeutsch. Doch mit Anzeigen hat das wenig zu tun. Die Links dienen i.d.R. dazu, einen Backlink zur Suchmaschinenoptimierung zu erhalten. Oder eben (von der anderen Seite betrachtet, Geld mit dem Backlink zu verdienen). Hier mal ein paar Anbieter:

www.teliad.de
www.linklift.de
www.text-link-ads.com
www.linklodger.com – um nur einige zu nennen.

Google äußert sich eher negativ zu solchen „Machenschaften“. Trotzdem schiessen die Markplätze, die Angebot und Nachfrage zusammen bringen wie Pilze aus dem Boden. Klar, man kann damit auch ein nettes Zubrot verdienen, wenn man eine Website hat die einen brauchbaren Pagerank hat.

In der Webmaster-Scene werden diese Art der Marktplätze sehr kontrovers diskutiert.

Ruhetag

Heute war Ruhetag. Das war auch gut so. Denn nachdem ich gestern 2,5 Std. auf meinen Ergometer gesessen habe, wovon 1,5 Std. mit 200 Watt waren, hatte ich heute die Nase voll.