Trainingslager-Erfahrungsbericht – Andalusien

Nach 2 Jahren Trainingslagerabstinenz wollte ich in diesem Jahr einmal etwas Neues ausprobieren. Es hat mich nach Andalusien verschlagen, wo ich eine Woche bei Theo zu Gast war. Theo veranstaltet Rad- und Triathloncamps von Januar bis April.

Eines vorweg: Es war ein ganz tolles Trainingslager. Zwar etwas als wie die Massencamps wie ich sie bisher von Mallorca kannte – aber gerade das war auch Teil des ganz besonderen Reizes. Im Folgenden schildere ich meine Erfahrungen und zeige auch einige Bilder. Informationen zu Theos Angeboten findet ihr unter www.and-bike.com.

Zusammenfassung:
Strecken: alles möglich, flach, hügelig, Berg
Straßen: wenig befahren, guter Zustand
Wetter: 16 Grad, Sonne
Landschaft: sehr schön, siehe Bilder
Hotel: gut und günstig
Anreise: günstig mit Ryan Air oder Air Berlin nach Jerez
Schwimmen: 33m Pool und See direkt vor Hotel (Neo)
Anbieter: Theo – www.and-bike.com

Google Map Sicht auf Pool und See hier klicken

Tag 1

Der Morgen war doch recht beschaulich. Da Iberia es nicht geschafft hat meine Koffer und mein Rad zeitgleich mit mir nach Jerez zu bekommen hatte ich viel Zeit. Gegen Mittag trafen dann endlich mein Koffer und mein Rad ein. Und eine halbe Stunde saß ich auch schon im Sattel. An diesem Donnerstag (15. Februar) war ich der einzige Gast von Theo da die nächste Radgruppe wohl erst am darauf folgenden Tag eintraf. So pedalierten Theo und ich quasi zum Einrollen rund 75 km durch relativ flaches Gelände. Direkt nach der Ankunft bin ich dann noch 40 Minuten laufen gewesen. Schön am See entlang über eine nur landwirtschaftlich genutzte Straße.

Dafür, dass mein Rad erst mittags eingetroffen ist war ich dann doch noch mit dem Tagesverlauf zufrieden.

Exkurs: Die Unterbringung

Das Hotel in dem Theo seine Camps veranstaltet liegt direkt an einem See. Ich war sehr erstaunt zu sehen, dass es zusätzlich auch noch einen 33 Meter langen Pool gibt. Für Triathleten ist diese Location ideal. Allerdings erst ab März. Denn jetzt im Februar ist das Wasser noch recht kalt. 15 Grad ist es. Wenn ich genau darüber nachdenke ist es eigentlich schon erstaunlich warm, denn die Außentemperaturen heute waren 18 Grad. Dennoch: Ohne Neo kriegt mich da niemand rein.

Wahlweise kann man in einem Bungalow untergebracht werden, der direkt am See liegt. Im Grunde kann man vom Bungalow aus direkt in den See springen. Phantastisch. Die andere Alternative ist ein Zimmer im angeschlossenen Hotel. Die Hotelzimmer sind hochwertig. Das Essen ist gut und es gibt reichlich. Einzig etwas mehr Abwechslungsreichtum beim Frühstück hätte ich mir gewünscht. Doch der kostenlose Internetzugang über Wireless hat mich dafür doppelt entschädigt.

Ende Exkurs

Triathlon Trainingslager Andalusien

16. Februar 2007

Eigentlich wollte ich heute den Grazalema Berg angehen. Aber es wehte ein so kräftiger Wind, dass ich kurzfristig umdisponiert habe. Bei strahlend blauem Himmel bin ich los Richtung Algar. Vorbei an einem riesigen See, dann durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet Richtung Prado del Rey. Dann weiter Richtung Villamartin. Dann wieder an einem See entlang Richtung Arcos de la Frontera. Insgesamt war ich 4 Stunden und 15 Minuten auf dem Rad. Angefühlt habe es sich wie 6 Stunden 30. Entweder das lag am permanenten Wind, den man mit einem klein wenig guten Willen auch Sturm nennen könnte. Oder ganz einfach daran, dass ich alt werde. Ich hoffe sehr auf weniger Wind morgen.

Triathlon Trainingslager Andalusien

17. Februar 2007

Tatsächlich war heute weniger Wind. Es hatte leichten Regen am Morgen gegeben. Doch als ich um 10:00 Uhr losfuhr war der Himmel schon wieder strahlend blau. Gemeinsam mit vier Anderen fuhren wir Richtung Sevilla. Da ich jedoch den morgigen verkehrsfreien Sonntag nutzen möchte um 160 km und 2.600 Höhenmeter zu fahren habe ich heute nur 2 Stunden ganz locker in der Sonne pedaliert. Anschliessend war ich nich in Arcos, einem kleinen verschlafenen Städchen.

18. Februar 2007 – Sonntag

Um halb zehn ging es los Richtung El Bosque. Früh am Morgen lag noch etwas Nebel über dem See. Dieser hatte sich nun aber aufgelöst, so dass ich bei strahlend blauem Himmel losfuhr. Circa 5 km vor El Bosque bog ich links ab Richtung Prado del Rey. Bis dahin hatte ich auf der Hauptstraße ganze zwei Autos gesehen. Von Prado del Rey aus fuhr ich weiter nach Zahara. Dieses Teilstück war besonders schön. Die hügelige Landschaft mit satten grünen Wiesen, auf der ab und zu eine Schafherde oder Ziegen weideten, ist wirklich sehr malerisch. Von Zahara aus ging es direkt hoch auf den Grazalema. Man startet ungefähr bei Höhenmeter 100 und muss hoch auf circa 1400 Meter. Das Ganze auf einer Strecke von circa 14 km.
Die Landschaft wechselt hier sehr schnell zu einer eher kargen Berglandschaft. Zumindest Mitte Februar blühen hier oben nur wenige Feigenbäume. Doch bereits Anfang März soll es hier eine sehr bunte Vegetation geben. Ja sogar Orchideen soll es hier oben geben. Oben angekommen habe ich einige Fotos geschossen und bin dann die recht schnelle Abfahrt wieder runter nach El Bosque gefahren. Keine 25 Minuten hat es gedauert dann war ich wieder unten.
Nach einem kurzen Stop an einer Tankstelle zwecks Auffüllen der Wasserflasche bin ich dann weiter Richtung Algar, dann nach Sun Chose del Valle und dann wieder zurück nach Arcos. Die letzten 60 km ging es durch ein Naturschutzgebiet und sehr schöne hügelige Landschaften, vorbei an einem großen See. Insgesamt bin ich an diesem Tag 160 km mit rund 2.600 Höhenmetern gefahren.

Eine traumhaft schöne Tour. Überhaupt ist die Location Arcos de la Frontera ideal für Radfahrer. Von hieraus kann man flachfahren, oder aber in hügeliges Gelände. Und mit einer Anfahrt von rund 25 km auch Berge fahren. Mir gefällt dieser Variantenreichtum sehr, denn aus Mallorca habe ich noch in Erinnerung, dass ich bis zum ersten Berg erst einmal 70 km anfahren musste von Cala Radjada aus.

Triathlon Trainingslager Andalusien

19. Februar 2007 – Montag

Heute ist Ruhetag. Die Tour gestern war doch recht anstrengend. Insbesondere da ich alleine im 27er Schnitt gefahren bin, was für meinen derzeitigen Trainingszustand recht schnell war. Darum mach ich heute schlicht nichts.

20. Februar 2007 – Dienstag

Pech gehabt. Es regnet. Zu mehr als 70 km und 1 Std. Laufen hat es nicht gereicht. Und morgen ist Heimreise. Schade – denn eigentlich wollte ich mir heute 180 km gönnen. Nun denn – insgesamt war es doch eine tolle Erfahrung und mal was ganz anderes als Mallorca.

—Exkurs

Das hier ist nur ein Test. Ich möchte sehen, ob dieser Link:

http://www.radsportganser.de/blog/2008-01-31/mallorca-ii/

automatisch zu einem Kommentar im Blog von Markus führt.

Buch des Monats

Wie nett. Ich blättere gerade durch „acquisa – Das Magazin für Marketing und Vertrieb“. Da entdecke ich mein Buch in der Rubrik „Buch des Monats“. Einen Monat zuvor war es „Tipp des Monats“ in der W&V. Grins. Das Buch scheint mir wirklich gelungen zu sein. Noch mehr grins.

Neue Abmahnfalle E-Mail

Die Juristen sind ja ein einfallsreiches Volk. Es gibt gute und schlecht. Insbesondere über die schlechen könnte ich jetzt stundenlang schreiben. Aber ich will Sie nicht langweilen. Ach ja, Die Abmahner gibts ja auch noch. Die haben jetzt wieder neues Futter. Ziemlich unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit gibt es seit dem 1.1. neue Pflichtangaben für E-Mails. E-Mails – übringens auch Abwensenheitsmeldungen wie „bin in Urlaub bis zum… “ – müssen nun so ziemlich die gleichen Angaben enthalten wie Briefpapier. Lässt man das weg, so kann sich leicht ein Wettbewerbsvorteil konstruieren lassen, der abmahnfähig ist. Experten warnen ausdrücklich davor. Pflichtinemailformationen sind Rechtsemailform, Geschätfssitz, zustündiges Registergericht oder Handelsregister und bei GmbHs der Vor- und Nachname des Geschäftsführers. Die Angaben müssen in der Mail stehen – eine vCard als Anhang reicht nicht.

Buchbesprechung – Leitfaden Integrierte Kommunikation

Wie angekündigt hier nun die ausführliche Buchbesprechung der Neuerscheinung „Leitfaden Integrierte Kommunikation“.

Vorbemerkung

(Dieser Artikel ist noch nicht ganz fertig. Nach dem Diktat hatte ich noch keine Gelegenheit für ein Finetuning. Das mache ich am Wochenende. Muss jetzt weg.)

In der heutigen Zeit sind echte Buchbesprechungen selten geworden. Aufgrund enger werdender Märkte, insbesondere auch im Verlagswesen haben viele Redakteure einfach nicht mehr die Zeit um ein Buch (im vorliegenden Fall immerhin 324 Seiten stark) zu lesen um anschließend darüber zu berichten. Übrigens ist dieses in Bezug auf Produktbesprechungen, beispielsweise in der Musik- oder IT-Industrie ähnlich. Zumeist wird der von der Redaktion oder vom Produktgeber mitgelieferte Waschzettel kritiklos abgedruckt. Wie gut, dass es das Internet gibt. In Blocks, Foren oder wie im Falle von Büchern auch bei Amerzon übernehmen Konsumenten und/oder semiprofessionelle Redakteure die ursprünglich den professionellen Redakteuren einschlägiger Magazine vorbehaltene Rolle der Veröffentlichung einer anständigen und ausführlichen Beurteilung eines Produktes oder einer Neuerscheinung.

In diesem Sinne möchte ich dann auch gleich loslegen.

Das Buch besteht im Wesentlichen aus drei Teilen. In einem Teil werden die Grundlagen der integrierten Kommunikation vermittelt. Im zweiten Teil wird auf aktuelle Trends eingegangen und im dritten Teil werden Praxisbeispiele, die zumeist von Anwendern, Beratern oder Inhabern/Geschäftsführern von Agenturen geschrieben worden sind, behandelt. In Summe haben sage und schreibe 42 Autoren an diesem Buch mitgewirkt. Die Vielzahl der Autoren hat sicherlich Vor- und Nachteile. Auf der Vorteilsseite ist zu vermerken, dass durch die Einbeziehung vieler Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten ein Werk entstanden ist in dem sehr viel Now-How gebündelt ist. Der Nachteil ist zweifelsohne, dass eine einheitliche Definitionsabgrenzung und ein klarer roter Faden fehlen. Die unterschiedlichen Autoren definieren die zahlreich vorkommenden Buzzword entweder gar nicht oder in einigen Fälle auch mit markanten Unterschieden. Als Konsequenz hieraus ergibt sich, dass ein unbedarfter Leser, also ein Leser der sich nicht wie ich von Berufswegen mit Web 2.0, Mobile-Marketing, Blocks oder Viral-Marketing beschäftigt, es schwer haben dürfte den Überblick zu behalten und eine klare Einordnung der möglichen Relevanz einzelner Themen für seine tägliche Arbeit treffen zu können. Insofern eignet sich das Buch sicherlich hervorragend für den vorbelasteten Marketinginteressierten, jedoch nicht für den klassischen Marketingmitarbeiter oder Marketingleiter, für den Themen wie Web 2.0, Viral-Marketing und dergleichen Neuland sind. Schließlich sollte man im Idealfall am Ende der Lektüre eines Buches schlauer und nicht verwirrter sein.

Zu den einzelnen Teilen

Der Teil Grundlagen behandelt in sechs Kapiteln diverse Aspekte der integrierten Kommunikation. Einige Kapitel sind sehr wissenschaftlich geschrieben, was jedoch keinesfalls abwertend zu sehen ist. Schließlich heißt die Überschrift ja Grundlagen. Und ein gewisser wissenschaftlicher Hintergrund darf und sollte bei der Vermittlung zu den Grundlagen der integrierten Kommunikation nicht fehlen. Die integrierte Kommunikation wird aus mehrerlei Blickwinkeln beleuchtet. Ein Blickwinkel ist die integrierte Kommunikation als Führungsaufgabe, ein anderer die integrierte Kommunikation im Direkt-Marketing und ein weiterer beleuchtet die Integrationsbrennpunkte in Bezug auf Kundensegmente und Marktpositionierung. Im Zusammenhang mit der Vermittlung der Grundlagen wird auch der Aspekt „Crossmedia“ angesprochen. Interessanterweise wird in dem Kapitel über Crossmedia die integrierte Kommunikation als Unterpunkt des Cross-Channel-Marketings gesehen, wozu auch Crossmedia-Marteting gehört. In den vorangegangenen Kapiteln zur integrierten Kommunikation wird dies so nicht gesehen. Dies ist ein typisches Beispiel für die eingangs gemachten Anmerkungen, dass durch die Konzeption des Buches, welches ja schlussendlich unter Mitwirkung von 42 Autoren entstanden ist, auf der Definitions- und Begriffsebene keine Einheitlichkeit und kein roter Faden gegeben ist was das Lesen dieser Lektüre deutlich erschwert. Wie auch? Müsste man doch 42 Individualisten dazu bringen, sich vor dem Verfassen der jeweiligen Kapitel intern über die Definition der vielen verwendeten Buzzword zu einigen und einem vorgegebenen Masterplan zu folgen. Das ist in der Regel bei einem derartigen Buchprojekt nicht möglich.

Sieht man über diesen Schwachpunkt, der ja schlussendlich eine Konsequenz aus dem Konzept des Buches ist und sich wahrscheinlich ohnehin nicht vermeiden lässt hinweg, so hat man es mit sechs Einzelbeiträgen zu tun der jeder für sich betrachtet ein hohes Niveau hat.

Wesentlich interessanter als die Kapitel des Teils Grundlagen fand ich jedoch die Kapitel im Teil Aktuelle Trends. Hier werden Trends wie Web 2.0, Web Blocks, Viral-Marketing und Mobil-Marketing beleuchtet. Grundsätzlich handelt es sich hierbei wiederum um Einzelkapitel, die von unterschiedlichen Autoren geschrieben worden sind, was wiederum zur Folge hat, dass es keine klare Abgrenzung der Begrifflichkeiten gibt. So kann ich mir durchaus vorstellen, dass der unbedarfte Leser sich an bestimmten Stellen fragt, ob nun Blocks gleichbedeutet mit Web 2.0 zu setzen sind oder ob Blocks nur eine Ausprägung des Phänomens Web 2.0 sind. Oder ist Web 2.0 doch nur eine Technologie, quasi eine neue Art der Programmierung von Web-Anwendungen im Desktopstile? Sie verstehen worauf ich hinaus will?

Dennoch: Isoliert betrachtet sind die Kapitel im Teil zwei sehr interessant und geben sicherlich interessante Denkanstöße für das eigene Marketing.

(Hier eventuell den Aspekt integrieren, dass einige Autoren hier nur Auszüge aus ihren aktuellen Büchern integriert haben. So hat z. B. der Autor Leitner im Wesentlichen nur Inhalte aus seinem aktuellen Buch „Viral-Marketing“ integriert – dieses ist wie gesagt zuvor von mir zu prüfen)

Der dritte Teil besteht im Wesentlichen aus kurzen, jeweils zweiseitigen Fallstudien. Fallstudien ist eigentlich zu viel gesagt, denn die meisten Fälle sind bei einer analytisch sauberen Betrachtung wesentlich zu komplex, als dass man sie auf zwei A5-Seiten hinreichend beschreiben könnte. Es handelt sich wohl mehr um eine Art Ansammlung von Praxisbeispielen zu den zuvor beschriebenen Themenkomplexen, die zum Teil jedoch eher einen werblichen Hintergrund und weniger einen redaktionellen Hintergrund haben. Die Verfasser sind nicht selten Dienstleister für ein Kundenprojekt oder einen themennahen Sachverhalt in sehr positiver Form schildernd und damit in sehr dezenter Form auch für ihr Unternehmen oder ihrer Marke werben (auch ein interessantes Finanzierungskonzept für ein Buch).

Ob das Buch in der Abschlussbewertung den Titel „Leitfaden“ verdient oder nicht kommt eigentlich auf die Definition des Begriffes Leitfaden an. Sollte darunter verstanden werden, dass das Buch als praktische Hilfestellung im Sinne einer Anleitung zur integrierten Unternehmenskommunikation ist, so trägt es seinen Titel zu Unrecht. Ist der Begriff Leitfaden im Sinne einer ersten Einführung in das Thema und verwandter oder abzweigender Themenbereiche zu sehen, so trägt das Buch seinen Titel zu Recht.

Exklusives Online-Marketing Seminar

Im April, Mai und Juni werde ich je ein Seminar zum Thema Online-Marketing in Hamburg veranstalten. Im kleinen Kreis in lockerer und entspannter Atmosphäre und auf hohem Niveau möchte ich Wissen, Anregungen und frische Ideen für Ihr Marketing vermitteln. Es richtet sich an Marketing-Entscheider, Unternehmer, Geschäftsführer. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs beschränkt.

Aktuelle Termine: Online-Marketing Manager Seminar.

Google Falle – der Schwindel mit den Klicks

Hier mal zwei kleine Kapitel aus meinem neuen Buch. In recht sachlicher Mannier beschreibe ich hier zwei Problemstellungen bezogen auf das Keyword-Advertising insbs. bei Google. Ca. drei Wochen nach der Veröffentlichung meiners Buches verschwand die Website meiner Agentur aus ALLEN guten Paltzierungen bei Google. Ob das wohl Zufall war? Eine Stellungnahme habe ich von Google trotz Anfrage nicht erhalten.

Der Schwindel mit den Klicks
Bereits im Jahre 2004 hat die renommierte Computerzeitschrift c´t auf die Ma-nipulationsmöglichkeiten von Keyword-Advertising-Kampagnen durch Konkur-renten hingewiesen. Im Artikel heißt es: „Für AdWords gilt Ähnliches wie für die regulären Treffer bei Google: Je höher die Position in der Anzeigenspalte, desto größer auch der Werbeeffekt. Die beiden erstplatzierten Anzeigen rut-schen außerdem unter Umständen auf die heiß begehrten, farblich hervorgeho-benen Plätze über die regulären Google-Treffer. Um viele AdWords herrscht daher ein reger Wettbewerb. Zum Begriff „AdWords“ selbst beispielsweise finden sich Dutzende Anzeigen. Die Top-Positionen einzelner AdWords-Anzeigen kosten einen zweistelligen Eurobetrag – pro Klick. Es verwundert daher nicht, dass einige Werbetreibende versuchen, mit unsauberen Tricks ihre Anzeigen nach vorne zu mogeln. Beim so genanntem Click Fraud oder Click Spamming machen die Trickser nichts anderes, als auf die Anzeigen ihrer Konkurrenten zu klicken. Das kostet diese Geld, denn sie zahlen ja pro Klick. Ist das Tagesbudget ausgeschöpft, zeigt Google die Anzeige nicht weiter an – der Mogler hat seine Anzeige für einen Tag um einen Platz nach oben geschummelt. Längst kursieren Skripte, die die Klickerei automatisieren. Wird eine Anzeige, die fünf Euro pro Klick kostet, nur zehnmal pro Tag anklickt, entsteht ein Schaden von 1500 Euro im Monat.“
Derartiger Missbrauch betrifft aber nicht nur Google, sonder kann grundsätzlich alle Werbeformen betreffen, bei denen die Vergütung auf Pay per Click basiert. Das bedauerliche an diesem Sachverhalt ist, dass es kaum eine wirksame Maß-nahem gibt, solche unlauteren Machenschaften zu unterbinden. Insbesondere dann nicht, wenn sich der böswillige Mitbewerber ständig über eine neue Lei-tung einwählt oder aus dem Ausland attackiert.
Zwar versprechen die Anbieter von Keyword-Advertising jeden Klick zu unter-suchen und automatisch von Skripten generierte Klicks herauszufiltern. Bei-spielsweise schreibt Google hierzu auf seiner Website : „Erweiterte Kontroll-techniken: Google verwendet zahlreiche einzigartige und innovative Techniken in Bezug auf unzulässige Klickaktivitäten. Details zu dieser Software können wir nicht offen legen. Wir arbeiten jedoch fortwährend daran, unsere Technologie zu erweitern und zu optimieren.“ Doch Details zu diesen Techniken werden nicht veröffentlicht und Werbende haben keinerlei Möglichkeit, in den direkten Ge-nuss dieser „zahlreichen innovativen Techniken“ zu kommen um selbst zu über-prüfen, ob ihre Kampagne störungsfrei läuft.
Was bleibt ist die Überprüfung in Eigenregie. Entweder manuell oder durch den Einsatz eines Controllingwerkzeuges.
Tipp
Prüfen Sie täglich Ihre Kampagne um ungewöhnliche Veränderungen bei den Klickraten zu entdecken.
Prüfen Sie auch wochenweise und monatsweise, damit Sie auch schleichen-de Veränderungsprozesse entdecken.
Überwachen Sie vor allem die „Conversion-Rate“. Wenn die Klicks durch Missbrauch überproportional steigen, wird die CR sinken.
Oder setzen Sie ein professionelles Tool ein, welches Ihnen Auswertungen über die Klickfrequenz, Klickzeitraum, Häufigkeit nach bestimmten Perioden usw. gibt. Siehe z.B. folgende Grafik.

Achtung Falle
Prinzipiell kann sich jeder bei Google anmelden und Keyword Anzeigen schal-ten. Viele Unternehmen und Organisationen ja sogar einzelne Webmaster tun dies auch. Google ermutigt Unternehmen und andere Organisationen sogar, das Buchen von Keyword Anzeigen in Eigenregie durchzuführen und fördert hierzu auch Veranstaltungen über Multiplikatoren wie Marketingclubs oder IHKs. Mit gutem Grund. Denn obwohl Keyword-Advertising vordergründig trivial er-scheint, ist es bei genauerem Hinsehen durchaus komplex. Daher besteht durch-aus die Gefahr, durch ein sub-optimales Setup insgesamt mehr für Keyword-Advertising auszugeben, als dies bei professioneller Ausgestaltung der Kam-pagne notwendig wäre oder die Preise unnötig in die Höhe zu treiben. Der ein-zige der sich hierüber freut ist Google. Salopp ausgedrückt: Je mehr „Halbwis-sende“ Keyword Ads buchen, desto mehr verdient Google.
Tipp
Tappen Sie nicht in die Google-Falle. Wenn Sie größere Budgets in Keyword-Advertising investieren möchten, lohnt es sich auf jeden Fall eine professio-nelle Agentur einzuschalten.

Meine Lieblings-SEO-Helferlein

SEO-Helferlein

Lynxviewer von KK-Software

www.kk-software.de/index.php?seite=Lynxview

Linkvendor von Markus Tober, diverse Tools für SEO

http://www.linkvendor.de/

Diverse SEO-Tools

www.ranks.nl/

Suchmaschine zeigt Page Rank für jeden Eintrag (Einträge aus google.de)

www.prsearch.biz/

Diverses

Clever Stat – Position in Google verfolgen/tracken

http://www.cleverstat.com/googlemon-web-ranking-software.htm

Crawltrack – hält fest, wie oft welcher Bot da war und was er besucht hat

http://www.crawltrack.fr/

Diverse Tools, (Keyword-Finder, Spider Simulator und und und)

www.webconfs.com/

Findet tote Links

http://home.snafu.de/tilman/xenulink.html