Wieder da…

Es war ruhig in Block in den letzten Monaten. Viel Arbeit in meiner Agentur, ein privater Umzug und eine sportbedingte Verletzung haben mich zeitlich schwer in die Bedroullie gebracht. Doch nun bin ich aus dem Gröbsten raus und habe mir fest vorgenommen, wieder regelmäßig in meinem Block zu veröffentlichen. Apropos veröffentlichen. Es ist natürlich nicht so, dass ich wegen hoher operativer Arbeitsbelastung nichts mehr veröffentlicht habe oder keinerlei Resource und Development mehr betrieben habe. Im Magazin SalesBusiness wurde von Dezember 2007 bis März 2008 eine Serie von mir veröffentlicht. Hier die drei Artikel:

http://www.lammenett.de/fileadmin/PDFs/SuchmaschinenM_3_-salesbusiness-teil3.pdf

http://www.lammenett.de/fileadmin/PDFs/SuchmaschinenM_2_-salesbusiness-teil2.pdf

http://www.lammenett.de/fileadmin/PDFs/sb_SuchmaschinenM_2_business-sales-teil1.pdf

Im Lufthansa Exklusive wurde ein Artikel über mich veröffentlicht, zu dem ich natürlich auch Beiträge geleistet habe (Spitzenkräfte, von Heike Littger, Foto Valérie Klubert) und im Versicherungsvertrieb wurde im Magazin April 2008 ebenfalls ein Bericht veröffentlicht, zu dem ich Beiträge geleistet habe (Online-Marketing: Auf den Mix kommt es an).

http://www.lammenett.de/fileadmin/PDFs/Versicherungsvertrieb02-2008.jpg

http://www.lammenett.de/fileadmin/PDFs/Lufthansamagazin0408.pdf

Was gibt es sonst noch Neues von meinen beiden Lieblingsthemen Online-Marketing und Sport? Leider lief sportlich bei mir in den letzten Monaten rein gar nichts. Wegen des Umzugs und der Vorbereitungen, einer Verletzung und eines größeren Projektes, in dem ich operativ tätig werden musste habe ich in den vergangenen vier Monaten so gut wie gar nicht trainiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 8 kg Gewichtszunahme ist ja nicht schlecht – oder? Natürlich muss ich das nun auch wieder ändern. Leider klappt es mit dem Laufen immer noch nicht, weshalb ich nun stärker auf das Radfahren ausweichen muss. Ich möchte in den kommenden Monaten zumindest meine Grundlagenausdauer wieder auf ein akzeptables Maß hieven. Im Herbst vielleicht noch einmal einen Marathon laufen, um dann ab November nach drei Jahren Abstinenz wieder mit dem Training für eine Triathlon-Langdistanz zu beginnen. Gerne würde ich nochmal nach Brasilien, wo ich ja vor drei Jahren schon einmal recht erfolgreich war, mit 10 Stunden 48 Minuten. Mal sehen, ob es etwas wird, oder ob ich mir aufgrund der Verletzungen nun doch vielleicht langsam einen anderen Sport suchen muss.

Im Punkto Online-Marketing arbeite ich ab diesem Monat an der 2. Auflage meines Buches „Praxiswissen Online-Marketing“. Die 2. Auflage soll im Herbst erscheinen. Außerdem experimentiere ich gerade mit neuen Tools, die zu einer verbesserten Zustellungsrate von Massen-E-Mailings führen sollen. Hierüber werde ich natürlich gesondert berichten. Soweit zunächst einmal. Weiteres folgt – und ich nehme mir fest vor, dass es nicht wieder so lange dauert.

Lieber mal Pause machen…

Also Markus Ganser hats ja schwer im Moment. Nach einem super Einstand in das Triathlongeschehen und der Quali gleich im ersten Rennen seines Lebens (Hut ab) nun Verletzungs- und Krankheitspech. Und bis zum Ironman Hawaii ist ja nicht mehr weit. Aus eigener Ironman Erfahrung würde ich da sage … „hör auf zu trainieren, das bringt eh nix mehr und sieh zu das die Erkältung/Grippe weg kommt“. Ein wenig Ruhe vor dem grossen Rennen, gerade wenn Du angeschlagen bist macht sich da eher positv bemerkbar.

Trainingslager-Erfahrungsbericht – Andalusien

Nach 2 Jahren Trainingslagerabstinenz wollte ich in diesem Jahr einmal etwas Neues ausprobieren. Es hat mich nach Andalusien verschlagen, wo ich eine Woche bei Theo zu Gast war. Theo veranstaltet Rad- und Triathloncamps von Januar bis April.

Eines vorweg: Es war ein ganz tolles Trainingslager. Zwar etwas als wie die Massencamps wie ich sie bisher von Mallorca kannte – aber gerade das war auch Teil des ganz besonderen Reizes. Im Folgenden schildere ich meine Erfahrungen und zeige auch einige Bilder. Informationen zu Theos Angeboten findet ihr unter www.and-bike.com.

Zusammenfassung:
Strecken: alles möglich, flach, hügelig, Berg
Straßen: wenig befahren, guter Zustand
Wetter: 16 Grad, Sonne
Landschaft: sehr schön, siehe Bilder
Hotel: gut und günstig
Anreise: günstig mit Ryan Air oder Air Berlin nach Jerez
Schwimmen: 33m Pool und See direkt vor Hotel (Neo)
Anbieter: Theo – www.and-bike.com

Google Map Sicht auf Pool und See hier klicken

Tag 1

Der Morgen war doch recht beschaulich. Da Iberia es nicht geschafft hat meine Koffer und mein Rad zeitgleich mit mir nach Jerez zu bekommen hatte ich viel Zeit. Gegen Mittag trafen dann endlich mein Koffer und mein Rad ein. Und eine halbe Stunde saß ich auch schon im Sattel. An diesem Donnerstag (15. Februar) war ich der einzige Gast von Theo da die nächste Radgruppe wohl erst am darauf folgenden Tag eintraf. So pedalierten Theo und ich quasi zum Einrollen rund 75 km durch relativ flaches Gelände. Direkt nach der Ankunft bin ich dann noch 40 Minuten laufen gewesen. Schön am See entlang über eine nur landwirtschaftlich genutzte Straße.

Dafür, dass mein Rad erst mittags eingetroffen ist war ich dann doch noch mit dem Tagesverlauf zufrieden.

Exkurs: Die Unterbringung

Das Hotel in dem Theo seine Camps veranstaltet liegt direkt an einem See. Ich war sehr erstaunt zu sehen, dass es zusätzlich auch noch einen 33 Meter langen Pool gibt. Für Triathleten ist diese Location ideal. Allerdings erst ab März. Denn jetzt im Februar ist das Wasser noch recht kalt. 15 Grad ist es. Wenn ich genau darüber nachdenke ist es eigentlich schon erstaunlich warm, denn die Außentemperaturen heute waren 18 Grad. Dennoch: Ohne Neo kriegt mich da niemand rein.

Wahlweise kann man in einem Bungalow untergebracht werden, der direkt am See liegt. Im Grunde kann man vom Bungalow aus direkt in den See springen. Phantastisch. Die andere Alternative ist ein Zimmer im angeschlossenen Hotel. Die Hotelzimmer sind hochwertig. Das Essen ist gut und es gibt reichlich. Einzig etwas mehr Abwechslungsreichtum beim Frühstück hätte ich mir gewünscht. Doch der kostenlose Internetzugang über Wireless hat mich dafür doppelt entschädigt.

Ende Exkurs

Triathlon Trainingslager Andalusien

16. Februar 2007

Eigentlich wollte ich heute den Grazalema Berg angehen. Aber es wehte ein so kräftiger Wind, dass ich kurzfristig umdisponiert habe. Bei strahlend blauem Himmel bin ich los Richtung Algar. Vorbei an einem riesigen See, dann durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet Richtung Prado del Rey. Dann weiter Richtung Villamartin. Dann wieder an einem See entlang Richtung Arcos de la Frontera. Insgesamt war ich 4 Stunden und 15 Minuten auf dem Rad. Angefühlt habe es sich wie 6 Stunden 30. Entweder das lag am permanenten Wind, den man mit einem klein wenig guten Willen auch Sturm nennen könnte. Oder ganz einfach daran, dass ich alt werde. Ich hoffe sehr auf weniger Wind morgen.

Triathlon Trainingslager Andalusien

17. Februar 2007

Tatsächlich war heute weniger Wind. Es hatte leichten Regen am Morgen gegeben. Doch als ich um 10:00 Uhr losfuhr war der Himmel schon wieder strahlend blau. Gemeinsam mit vier Anderen fuhren wir Richtung Sevilla. Da ich jedoch den morgigen verkehrsfreien Sonntag nutzen möchte um 160 km und 2.600 Höhenmeter zu fahren habe ich heute nur 2 Stunden ganz locker in der Sonne pedaliert. Anschliessend war ich nich in Arcos, einem kleinen verschlafenen Städchen.

18. Februar 2007 – Sonntag

Um halb zehn ging es los Richtung El Bosque. Früh am Morgen lag noch etwas Nebel über dem See. Dieser hatte sich nun aber aufgelöst, so dass ich bei strahlend blauem Himmel losfuhr. Circa 5 km vor El Bosque bog ich links ab Richtung Prado del Rey. Bis dahin hatte ich auf der Hauptstraße ganze zwei Autos gesehen. Von Prado del Rey aus fuhr ich weiter nach Zahara. Dieses Teilstück war besonders schön. Die hügelige Landschaft mit satten grünen Wiesen, auf der ab und zu eine Schafherde oder Ziegen weideten, ist wirklich sehr malerisch. Von Zahara aus ging es direkt hoch auf den Grazalema. Man startet ungefähr bei Höhenmeter 100 und muss hoch auf circa 1400 Meter. Das Ganze auf einer Strecke von circa 14 km.
Die Landschaft wechselt hier sehr schnell zu einer eher kargen Berglandschaft. Zumindest Mitte Februar blühen hier oben nur wenige Feigenbäume. Doch bereits Anfang März soll es hier eine sehr bunte Vegetation geben. Ja sogar Orchideen soll es hier oben geben. Oben angekommen habe ich einige Fotos geschossen und bin dann die recht schnelle Abfahrt wieder runter nach El Bosque gefahren. Keine 25 Minuten hat es gedauert dann war ich wieder unten.
Nach einem kurzen Stop an einer Tankstelle zwecks Auffüllen der Wasserflasche bin ich dann weiter Richtung Algar, dann nach Sun Chose del Valle und dann wieder zurück nach Arcos. Die letzten 60 km ging es durch ein Naturschutzgebiet und sehr schöne hügelige Landschaften, vorbei an einem großen See. Insgesamt bin ich an diesem Tag 160 km mit rund 2.600 Höhenmetern gefahren.

Eine traumhaft schöne Tour. Überhaupt ist die Location Arcos de la Frontera ideal für Radfahrer. Von hieraus kann man flachfahren, oder aber in hügeliges Gelände. Und mit einer Anfahrt von rund 25 km auch Berge fahren. Mir gefällt dieser Variantenreichtum sehr, denn aus Mallorca habe ich noch in Erinnerung, dass ich bis zum ersten Berg erst einmal 70 km anfahren musste von Cala Radjada aus.

Triathlon Trainingslager Andalusien

19. Februar 2007 – Montag

Heute ist Ruhetag. Die Tour gestern war doch recht anstrengend. Insbesondere da ich alleine im 27er Schnitt gefahren bin, was für meinen derzeitigen Trainingszustand recht schnell war. Darum mach ich heute schlicht nichts.

20. Februar 2007 – Dienstag

Pech gehabt. Es regnet. Zu mehr als 70 km und 1 Std. Laufen hat es nicht gereicht. Und morgen ist Heimreise. Schade – denn eigentlich wollte ich mir heute 180 km gönnen. Nun denn – insgesamt war es doch eine tolle Erfahrung und mal was ganz anderes als Mallorca.

—Exkurs

Das hier ist nur ein Test. Ich möchte sehen, ob dieser Link:

http://www.radsportganser.de/blog/2008-01-31/mallorca-ii/

automatisch zu einem Kommentar im Blog von Markus führt.

Grundlagentraining… na ja

Na prima. Und da wundere ich mich wenn ich immer hinterher fahre. Mein Grundlagentraining endet an Wochentagen anch einer Stunde. Weil das Telefon klingelt, die Kinder zur Schule gebracht werden wollen oder ich ins Büro muss. Ok – am Wochenende mache ich dann die 3 Stunden-Einheiten. Nun gut – ich will ja auch nicht in unter 9 Stunden ankommen. Unter 11 wäre schon super – aber ich fürchte bei meinem Verletzungsprech wird das nix. Na mal sehen wie sich das Jahr weiter entwickelt.