Glossar zur 8. Auflage von Praxiswissen Online-Marketing

Dieser Artikel ist als Bonus-Content meines Werkes “Praxiswissen Online-Marketing” zu verstehen. Um den Umfang des Buches stabil zu halten, habe ich mehr Inhalte ausgelagert als in vorherigen Ausgaben. Ohne diese Auslagerungen wäre der Umfang des Printwerkes über 800 Seiten geworden. Das wollte ich, aus verschiedenen Gründen, keinesfalls.

  • Herausgeber : Springer Gabler; 8., überarb. u. erw. Aufl. 2021 Edition
  • Sprache: : Deutsch
  • Taschenbuch : ca. 647 Seiten
  • ISBN-13 : 978-3-658-32339-4

Online-Marketing Glossar

4Cs – Beschreibt einen Definitionsversuch von Online-Marketing-Mix „vom P zum C“. Der Definitionsversuch stammt von Kolibius. Er differenziert nach:

Content – Das P für Product aus dem klassischen Marketing-Mix wird zum C für Content im Online-Marketing-Mix.

Commerce/Convenience – Das P für Price aus dem klassischen Marketing-Mix wird zum C für Commerce im Online-Marketing-Mix.

Co-location – Erfolgsfaktor für das Online-Marketing im E-Commerce ist
laut Kolibus weniger das „P“ für Place aus dem klassischen Marketing-Mix als vielmehr das „C“ für Co-location, das heißt möglichst nahe beim Kunden sein.

Communication/Community – Das P für Promotion wird durch das C für Communication/Community ersetzt.

4Ps – Bezeichnet die vier Instrumentarien des klassischen Marketing-Mix: Price, Product, Placement, Promotion.

.htaccess – (englisch Hypertext Access, deutsch „Hypertext Zugriff“) ist der Name einer Konfigurationsdatei, mit der der Zugriff auf Webserver (z. B. Apache) kontrolliert und beschränkt werden kann.

Ad-Impressions – Anzahl der Einblendungen eines Werbemittels.

AdSense – Google AdSense ist ein Anbieter von Werbung auf Webseiten und gehört zum Werbedienst des Unternehmens Google Inc. AdSense stellt inhaltsbezogene Anzeigen außerhalb des Google-Netzwerkes zur Verfügung.

Affiliate-Marketing – Bezeichnet ein Online-Marketing-Instrument. Affiliate-Marketing ist Online-Handelsmarketing. Der Partner (Affiliate) bewirbt Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen (Merchant) auf seiner oder einer ganz bestimmten Website. Er erhält für jede Transaktion oder jeden Verkauf, der durch seine Werbemaßnahme generiert wird, eine Provision.

AffiliateNetzwerk – Bezeichnet ein Unternehmen oder eine Institution, die Merchants und Affiliates zusammenbringt, zumeist auf einer Internetplattform mit zahlreichen Vermittlungs- und Service-Funktionen.

Affiliate-Programm – Bezeichnet das vom Merchant entwickelte Gesamtangebot.

Affiliate(-Partner) – Person, Unternehmung oder Institution, welche auf ihrer Website die Produkte des Merchants bewirbt.

Backlink – (deutsch „Rückverweis“) ist ein Link, der auf die eigene Webseite zeigt. Die Zahl der Backlinks ist ein Indiz für die Popularität oder Wichtigkeit einer Webseite.

Barrierefreiheit – Im Kontext des Internets bezeichnet Barrierefreiheit zumeist eine Form des Webdesigns, die behindertengerecht ist. Die wesentlichen Kriterien für ein barrierefreies und somit auch behindertengerechtes Webdesign werden durch die „Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung“ (BITV) geregelt, die am 24. Juli 2002 in Kraft trat.

Blog – Ein Blog oder auch Web-Log ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

Branding – Im Kontext der Unternehmenskommunikation bezeichnet das Branding oder Corporate BrandingAktivitäten zum Auf- oder Ausbau von Marken bzw. Markenbekanntheit.

CD/CI (Corporate Design/Corporate Identity) – Das Corporate Design bezeichnet einen Unterbereich der Corporate Identity. Es regelt das gesamte visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens nach außen vom Türschild bis zum Fernsehspot. Die Corporate Identity hingegen versucht, Einfluss auf die gesamte Identität, die „Persönlichkeit“ eines Unternehmens zu nehmen. Hierzu zählen auch das Auftreten und die gesamte Darstellung in der Öffentlichkeit, also nicht nur der rein visuelle Aspekt.

Click-Through-Rate (CTR) – Anteil der angeklickten Anzeigen einer Kampagne. Anzeigen können Werbebanner oder Textanzeigen sein, aber auch Platzierungen in Newslettern oder Keyword-Ads.

Content-Management –Bezeichnet im Internetumfeld die organisatorische Handhabung von Inhalten auf einer Webseite. Heute wird dieser Prozess mittels Content-Manage­ment-Systemen (CMS) unterstützt.

Conversion-Rate – Bezeichnet den prozentualen Anteil der als Conversion definierten Aktionen an der Click-Through-Rate, z. B. Abverkauf, Lead, Download, Regis­trierung.

Cookie (englisch für „Keks“) – Eintrag in eine kleine Datenbank oder Textdatei auf der Festplatte den Nutzers. Der Eintrag dient dem Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen, zumeist einem Browser. Cookies ermöglichen u. a. die Identifikation eines Besuchers einer Webseite bei einem Folgebesuch.

CPC (Cost per Click) – Bezeichnet die Vergütung, die ein Werbetreibender für einen Klick (Klick = Besucher) zahlt. Durch Verankerung eines Werbemittels, welches direkt oder indirekt auf die Webseite des Werbetreibenden verlinkt ist, vermittelt der Werbende bei jedem Klick auf das Werbemittel einen Besucher an den Werbetreibenden. Hierfür erhält der Werbende dann eine Vergütung.

CPL (Cost per Lead) – Vergütung für die Vermittlung der Kontaktdaten eines potenziellen Kunden. Zumeist ist dies die E-Mail- oder die komplette Adresse. Der Werbetreibende zahlt einen fixen Betrag pro gewonnener Adresse an den Werbenden.

CPM (Cost per Thousand Impressions) – Bezeichnet bei Google die Kosten je tausend Einblendungen eines Werbemittels. Das CPM-Preisfestsetzungssystem bedeutet, dass Kunden pro erhaltenen Impressionen bezahlen.

CPO (Cost per Order – Kosten je Bestellung) – Bezeichnet eine Kennzahl für das Marketing-Controlling: die Kosten einer Kampagne, eines Bausteins oder eines Keywords dividiert durch die Anzahl der auf den jeweiligen Baustein oder die gesamte Kampagne zurückzuführenden Bestellungen.

CRM (Customer-Relationship-Management) – Bezeichnet den Umgang mit Kundenbeziehungen, insbesondere im Hinblick auf Kundenansprache und Kundenbindung. In großen Unternehmen wird diese Aufgabe softwareseitig unterstützt durch CRM-Software oder sogenannte CRM-Lösungen.

Crossmedia-Marketing – Der Begriff „Crossmedia“ stammt ursprünglich aus dem On­line-Publishing-Umfeld. Er bezeichnet im Marketing die zeitnahe Kommunikation über mehrere Kanäle. Dabei sind die Kanäle inhaltlich und/oder gestalterisch miteinander verknüpft. Mittlerweile ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Crossmedia-Marketing eine höhere Response-Rate erbringt als einzelne Marketing-Maßnahmen, die nicht auf­einander abgestimmt sind.

Customer-Care-Potenzial – Bezeichnet das Potenzial, welchesdurchKundenbetreuung gehoben werden kann.

Dilemma SEO – Bezeichnet den Konflikt innerhalb der Suchmaschinenoptimierung, dass nur die ersten 20 Einträge eine betriebswirtschaftliche Relevanz haben und am liebsten alle unter den Top 20 erscheinen wollen; was natürlich nicht möglich ist.

DIV-Layer – DIV-Layer sind Bildschirmbereiche/Blöcke, die mit CSS beliebig positioniert und formatiert werden können und sich z. B. auch wie einzelne Seiten verhalten können (Scroll-Leisten etc.)

Doorway-Pages – Der Begriff Brückenseite oder englisch Doorway-Page (auch Jump Page, Satellitenseite oder Spiegelseite genannt) bezeichnet für Suchmaschinen optimierte Internetseiten, die als Zwischenseiten fungieren und auf die eigentliche Webpräsenz verweisen. Die Verwendung von Doorway-Pages ist seitens der Suchmaschinenbetreiber verboten.

Double-Opt-in – Beim „Double-Opt-in“ muss der Eintrag in die Abonnentenliste in einem zweiten Schritt bestätigt werden. Meist wird diese Technik bei Newslettern verwendet. Hierzu wird eine E-Mail-Nachricht mit Bitte um Bestätigung an die eingetragene Kontaktadresse gesendet. Handelt es sich um ein echtes, das heißt erwünschtes Opt-in, bekommt der Abonnent eine Bestätigung seiner angegebenen Kontaktdaten. Handelt es sich dagegen um einen missbräuchlich erfolgten Eintrag, kann sich der unfreiwillige Abonnement-Kandidat vor einem Eintrag in die Abonnementliste schützen, indem er auf die Bestätigungsanfrage nicht reagiert. Eine Registrierung wird erst dann wirksam, wenn sie bestätigt wird.

E-Mail-Client –Programm zum Senden und Empfangen von E-Mails, beispielsweise Outlook, Eudora oder Pegasus Mail.

E-Mail-Responder – Bezeichnet die Antwort auf eine E-Mail. Häufig wird der Begriff „Auto-Responder“ verwendet, der für eine automatisch generierte Antwort auf eine
E-Mail steht.

Enhanced Newsletter – Eine vom Autor entwickelte Form des E-Mail-Marketings, bei dem ein Newsletter nicht von einem einzelnen Unternehmen/Institution betrieben wird, sondern von mehreren, die sich die Kosten teilen. Diese Unternehmen stehen in der Regel nicht in Konkurrenz zueinander, bemühen sich aber um die gleiche Zielgruppe.

Erfolgsdeterminanten – Parameter, die über Erfolg oder Misserfolg von Marketing-Maßnahmen bestimmen.

Eye-Tracking – Untersuchungsmethode im Labor, bei der eine Kamera am Kopf der Probanden beobachtet und protokolliert, auf welche Stellen am Bildschirm die Probanden zuerst sehen bzw. wie lange sie wohin sehen.

Fanpage (umgangssprachlich für Fansite) – bezeichnet eine Website, auf der gezielte Informationen über eine Person des öffentlichen Lebens oder ein bestimmtes Hobby bereitgestellt werden. Ziel der Autoren solcher Websites ist es, das eigene Interesse mit Gleichgesinnten zu teilen oder bei Leuten, welche sich mit dem entsprechenden Thema noch nicht auseinandergesetzt haben, Interesse dafür zu wecken. Die individuellen Seiten von Facebook-Mitgliedern werden auch Fanpage genannt.

F-Commerce – Bei F-Commerce handelt es sich um die zusätzliche Nutzung der Facebook-Möglichkeiten. Entweder als Ergänzung oder als Ersatz zur Nutzung eigener Technologie.

Fake-Banner – Das Fake-Banner ist einer Systemfehlermeldung nachempfunden und als statisches, manchmal auch dynamisches Banner realisiert. Ziel ist es, durch die Nachbildung die Klickrate zu erhöhen.

Flying-Banner – Das Flying-Banner fliegt quer über den Bildschirm und setzt sich an eine vordefinierte Stelle.

Franchise-Programme – Der Begriff Franchising bezeichnet eine Geschäftsmethode, bei der ein Franchise-Geber einem Franchise-Nehmer die Nutzung eines Geschäftskonzeptes gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Es handelt sich um eine Art Konzessionsverkauf, der häufig im Einzelhandel zu finden ist.

Freelancer – Freiberuflicher Mitarbeiter.

FTP –DasFile Transfer Protocol ist ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien.

Geo-Targeting – Bezeichnet die Möglichkeit,die geografische Position eines Internet­surfers zu bestimmen und diesem in Abhängigkeit von seiner Position Werbemittel anzuzeigen.

Google-Falle– Bezeichnet den Sachverhalt der unsachgemäßen Buchung von Keyword-Anzeigen. Es werden zu viele, die falschen oder zu teure Keywords eingekauft.

Groupware(-Server) – Bezeichnet eine Software-Gattung bzw. einen Server, der die Zusammenarbeit einer Gruppe über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg fördert bzw. erst ermöglicht.

HTML – Die Hypertext Markup Language ist ein Dokumentenformat zur Auszeichnung von Hypertext im World Wide Web und wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN in Genf festgelegt.

HTML-Tag –Bezeichnet einen HTML-Befehl.

                Title –Bezeichnet den Titel eines HTML-Dokumentes. Dieser wird zumeist im   Browser ganz oben im blauen Balken angezeigt. Der Titel steht immer innerhalb   des Title-Tag (z. B. <title>Das ist der Titel</title>)

Meta-Keywords – Meta-Tags wie die Meta-Keywords sollen vor allem die
Durchsuchbarkeit einer einzelnen Webpräsenz verbessern. Mithilfe von Meta-Tags lassen sich spezielle Anweisungen zur Steuerung der Suchroboter bzw. Suchmaschinen notieren. Jedoch haben Meta-Tags heute keine hohe Bedeutung mehr für die Suchmaschinenoptimierung.

                Meta-Description – vgl. Meta-Keywords.

H1/H2 (Überschriften) – Bezeichnet einen Tag zur hierarchischen Struk­tu­rierung von Überschriften.

Index-Spamming –Unter Index- oder Suchmaschinenspamming werden alle Handlungen verstanden, die dazu führen, dass auf den ersten Ergebnisseiten einer Suchmaschine keine verwertbaren oder relevanten Verweise zu finden sind oder aber nur Verweise eines einzigen Anbieters.

Influencer –Als Influencer werden Menschen bezeichnet, die in sozialen Netzwerken eine nennenswerte Reichweite haben. Durch ein hohes Ansehen und eine starke Präsenz haben sie einen großen Einfluss auf ihre Follower. Im Rahmen des sogenannten Influencer-Marketings berichten sie entgeltlich über Marken oder präsentieren Produkte.

Internetmarketing – ist die Marketing-Arbeit, das heißt die zielgerechte Nutzung der Internetdienste (WWW, E-Mail, Usenet, FTP etc.) für das Marketing. Hauptbestandteil des Internetmarketing-Mix ist in der Regel die eigene oder eine ganz bestimmte Internetseite. Der Internetmarketing-Mix ist im Idealfall integraler Bestandteil eines Gesamtmarketing-Mix.

IP-Adresse – Die Internet-Protocol-Adresse ist eine Zahl, welche die logische Adressierung von Netzwerkdiensten in IP-Netzwerken erlaubt. Eine IP-Adresse ist, salopp ausgedrückt, die Telefonnummer einer Hardware-Einheit (Router, PC), unter der diese im Netzwerk erreichbar ist.

ISP (Internet Service Provider) – Anbieter von Internetdienstleistungen (Gmx.de, Web.de als Mail-Anbieter) oder Anbieter von Internetverbindungen wie T-Online.de.

Keyword-Ads/-Advertising – Stichwort- bzw. suchwortbezogene Werbung im Internet. Den Nutzern wird in Abhängigkeit von ihrem Suchwort eine oder mehrere dazu passende Anzeige(n) gezeigt.

Klassisches Marketing – Marketing, welches sich klassischer Kommunikationsmedien und -instrumentarien wie Print, Radio, Roadshow oder TV bedient.

KMUs –Kleine und mittelständische Unternehmen.

Landing-Page – Bezeichnet die Seite, auf die ein Internetbenutzer unmittelbar nach dem Klick auf ein Werbemittel gelangt.

Lead – Kontakt zu einem potenziellen Kunden.

Lifetime-Provision (deutsch:„Lebenslange Provision“) –Der Vermittler erhält auf alle Umsätze, die ein vermittelter Kunde im Laufe seines Kundenlebenszyklus tätigt, eine Provision.

Link/URL –Uniform-Resource-Locater identifiziert eine Ressource über ihren primären Zugriffsmechanismus wie beispielsweise http oder ftp und den Ort der Ressource im Netzwerk. Ein Beispiel für eine URL zu einer Webseite ist https://www.lammenett.de.

Logfile-Analyse – Bezeichnet die gezielte Analyse der Logfiles, die ein Internetserver schreibt. Zweck der Analyse ist zumeist die Gewinnung von Erkenntnissen für das Marketing bzw. die Identifikation von allgemeinem Verbesserungspotenzial bezogen auf die analysierte Webseite.

Magento – Magento ist eine Open-Source-E-Commerce-Plattform, welche seit 2008 für Furore im E-Commerce-Markt sorgt. Ihr Funktionsumfang ist ausgesprochen groß und stellt bisher dagewesene Open-Source-Systeme in den Schatten.

Merchant – Anbieter eines Affiliate-Programms, auch Publisher genannt.

Microsite –Wie Nanosite, jedoch öffnet sich die Microsite in einem eigenen Browserfenster und hat häufig mehrere Seiten.

Mouse-over-Banner – Diese Bannerform gibt es in verschiedenen Nuancen, die unter blumigen Namen wie Confetti-Banner, Explosion-Banner, Blend-Banner oder Expanding-Banner firmieren. Das Prinzip ist immer identisch. Gelangt man mit der Maus zufällig oder beabsichtigt über das Banner, so verändert es seine Form. Ziel ist eine erhöhte Aufmerksamkeit.

Multipart (MIME) – Bezeichnet eine technische Form einer E-Mail, bei der im Grunde zwei E-Mails in einer versendet werden: eine reine Text-E-Mail und eine HTML-Mail.

Nanosite – Nanosites bzw. Nanosite-Banner sind Werbeflächen, die sich durch einen hohen Grad der Interaktivität auszeichnen. Sie präsentieren beispielsweise Ergebnisse in Abhängigkeit einer vorherigen Eingabe und bieten hierzu jeweils unterschiedliche Links an.

Newsletter-Management – Bezeichnet die inhaltlichen und organisatorischen Festlegungen bezogen auf die Redaktion eines Newsletters.

Newsletter-Sponsorship – Werbeform, bei der ein Werbetreibender gegen Entgelt Werbeflächen in einem etablierten Newsletter erhält.

Offsite-Optimierung – Als Offsite-Optimierung werden Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, die auf fremden Websites durchgeführt oder initiiert werden.

Online-Dienst –Als Online-Dienst oder Online-Service bezeichnet man einen kommerziellen oder gemeinnützigen Anbieter, der seinen Kunden die Einwahl in ein (eigenes oder offenes) Computernetz und eigene Inhalte in diesem Netz anbietet. Beispiele waren Compuserver oder BTX.

Online-Marketing – Oberbegriff für Maßnahmen oder Maßnahmenbündel, die darauf abzielen, Besucher auf die eigene oder eine ganz bestimmte Internetpräsenz zu lenken, von wo aus dann direkt Geschäft gemacht oder angebahnt werden kann.

Online-PR (Online-Public-Relations) – Bezeichnet eine Form der Öffentlichkeitsarbeit, bei der das Publikum nicht über Rundfunk- und Printmedien erreicht wird, sondern über das Internet.

Online-Werbung – Werbung durch die Schaltung verschiedenster Werbemittel auf dritten Websites. Werbemittel können verschiedene Bannerformate sein, aber auch Textnachrichten, Pop-ups u. v. m.

Onsite-Optimierung – Als Onsite-Optimierung werden alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, die auf der zu optimierenden Website selbst durchgeführt werden. Dies ist in der Regel eine Optimierung des Textes, der Struktur und des Programmiercodes der Website. Im Gegensatz hierzu steht die Offsite-Optimierung.

Open Source –Bezeichnet Software, deren Quelltext offenliegt und frei zugänglich ist. Zumeist wird diese Software unter der GNU (General Public Licence der Free Software Foundation) oder der LGPL (Lesser General Public Licence) herausgegeben.

Page-Rank – Der Page-Rank geht zurück auf Larry Page, einen Mitbegründer von
Google.com. Der Page-Rank bezeichnet einen Algorithmus, mit dem eine große Menge verlinkter Webdokumente bzw. Webseiten anhand ihrer Struktur bewertet bzw. gewichtet werden kann.

Performance-Marketing –Bezeichnet Marketing-Formen, bei denen die Vergütung für die Schaltung in unmittelbarer Abhängigkeit zum Ergebnis der Werbebemühung steht. Nur messbare Reaktionen bzw. Transaktionen werden vergütet.

Permission-Marketing – Der Begriff stammt aus dem E-Mail-Marketing und bezeichnet die erlaubnisbasierte Versendung von Werbebotschaften per E-Mail.

Pop-up/Pop-under – Banner, welches beim Aufruf einer Website in einem separaten Browser geöffnet wird. Das Pop-under ist eine modifizierte Form, welche sich beim Aufruf hinter den aktuellen Browser legt und erst sichtbar wird, wenn dieser geschlossen wird.

Proprietäre Software – Software, an der ein Individuum oder eine Firma die exklusiven Rechte hält und die anderen den Zugang zum Quelltext verbietet sowie das Recht, die Software zu kopieren, zu verändern oder zu studieren. Es wird in der Regel lediglich das Nutzungsrecht der Software veräußert.

Rechtsvorschriften (UWG, MDStV, TDG, TDDSG, BGB, EU-DSGVO) – Rechtsvorschriften, die eine Relevanz für E-Mail-Marketing haben. Dazu gehören das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), der Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV), das Teledienstegesetz (TDG), das Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG), das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

Rich Media – Bezeichnet Werbemittel wieBanner, die Video-, Audio- oder andere Animationssequenzen enthalten oder aber zur Datenerfassung dienen bzw. anders geartete interaktive Merkmale haben.

Robots.txt – Nach der Übereinkunft des „Robots Exclusion Standard“-Protokolls liest ein Webcrawler bzw. eine Suchmaschine (Robot) beim Auffinden einer Webseite zuerst die Datei robots.txt im Stammverzeichnis (Root) einer Domain. In dieser Datei kann festgelegt werden, ob – und wenn ja wie – die Webseite von einem Robot durchsucht und indiziert werden darf.

ROI (Return on Investment) – In der Marketing-Praxis und ganz besonders in der US-amerikanischen Literatur wird der ROI auch häufig „Return on Marketing Invest“ (ROMI) oder „Return on Advertising Spendings“ (ROAS) genannt.

SEA (Search-Engine-Advertising) –Bezeichnet das entgeltliche Schalten von Werbung bei Suchmaschinen, beispielsweise Google Ads.

SEO (Search-Engine-Optimization, deutsch: Suchmaschinenoptimierung) – Bezeichnet Maßnahmen, um Webseiten im Suchmaschinenranking auf besseren Plätzen erscheinen zu lassen. Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings.

SERP (Search-Engine-Result-Page) – Das Suchmaschinenranking bezeichnet die Reihenfolge, in der die bei der Benutzung der Suchmaschine ermittelten Ergebnisse aufgeführt werden. Diese Rangordnung wird durch den Suchmaschinenbetreiber festgelegt und hat das Ziel, dem Suchenden Seiten mit größtmöglicher Relevanz zu präsentieren. Die Seiten, auf denen die Suchergebnisse dargestellt werden, werden auch Search-Engine-Result-Pages (kurz SERPs) genannt.

Site-in-Site –Eine Technologie, die eine Webseite oder bestimmte Inhalte einer Webseite auf einer dritten Webseite einblendet oder installiert. Sie wurde Anfang 2000 von der Firma Sevanval AG entwickelt und patentiert, hat sich jedoch nie durchgesetzt.

Smart Content –Bezeichnet einen „intelligenten“ Werbemittel-Typus, der dynamisch ist und sich selbst aktualisiert.

Social-Media-Marketing (SMM) – Beschreibt die Nutzung sozialer Netzwerke für Marketing-Zwecke. Fallweise wird die Interaktion bekannter Marken mit ihren Fans und Kritikern auch als Netzwerk- oder Mitmach-Marketing bezeichnet.

Social Network/Soziales Netzwerk – Soziale Netzwerke im Internet sind Netzgemeinschaften bzw. Webanwendungen, die Netzgemeinschaften beherbergen. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (User-Generated Content), bezeichnet man diese auch als soziale Medien. Facebook oder StudiVZ sind typische Vertreter.

Spam –Bezeichnet beim E-Mail-Marketing unverlangte Massen-E-Mails. Im Kontext der Suchmaschinen wird der Ausdruck „Spam“ häufig für Index- oder Suchmaschinen­spamming genutzt.

Sticky-Ad – Bezeichnet eine Anzeige, die sich beim Scrollen nicht aus dem Sichtbereich bewegt, sondern stets an derselben Stelle im Browserfenster bleibt. Sie „schwebt“ quasi über dem im Browserfenster angezeigten Inhalt.

Suchmaschinenmarketing/Search Engine Marketing (SEM) – Bezeichnet ein Teilgebiet des Online-Marketings und umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen. Suchmaschinenmarketing gliedert sich in die Teildisziplinen Suchmaschinenoptimierung (Search-Engine-Optimization, SEO) und Keyword-Advertising (Search-Engine-Advertising, SEA), oft auch Sponsorenlink (Paid Listing) genannt.

Template – Schablone, in die Inhalte eingefügt werden können. Zumeist arbeiten Content-Management-Systeme (CMS) auf Basis von Templates. Der Redakteur trägt seine Inhalte in ein Formular ein, ohne sich Gedanken über das Aussehen machen zu müssen. Das Aussehen der Seite wird vom Template bestimmt und automatisch generiert.

TKP (Tausender-Kontakt-Preis) – Bezeichnet den Preis für 1.000 Sichtkontakte eines Werbemittels.

Tracking-Verfahren/Tracking-Werkzeuge – Tracking bezeichnet zumeist eine Methode zur Nachverfolgung des Userverhaltens auf einer Webseite. Es gibt eine Reihe technischer Verfahren, um ein Tracking zu realisieren.

Transactive-Banner – Dieser Bannertypus erlaubt Transaktionen auf dem Banner selbst, also auf der eigentlichen Werbefläche.

Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) – Bezeichnet eine Familie von Netzwerkprotokollen und wird wegen ihrer großen Bedeutung für das Internet auch als Internetprotokollfamilie bezeichnet.

TYPO3 – TYPO3 ist ein freies Content-Management-Framework für Websites, das ursprünglich von Kasper Skårhøj entwickelt wurde. TYPO3 basiert auf der Skriptsprache PHP.

Universal Search – Die Universal Search von Google steht für die immer weiter steigende Detailausgabe von Suchergebnissen in Suchmaschinen. Inhalte aus ehemals separaten Diensten werden auf der Suchergebnisseite von Google eingeblendet.

Usenet –Unix-User-Network ist ein weltweites elektronisches Netzwerk, welches aus Newsgroups besteht.

Vergütungsmodelle – Entlohnungssysteme im Rahmen von Affiliate-Marketing regeln, welche Transaktion vom Merchant vergütet wird.

Pay per Sale – Der Affiliate erhält eine Beteiligung am Umsatz, der durch seine
Werbeaktivitäten erzielt worden ist. Vergütet wird die Transaktion „Umsatz“.

Pay per Lead – Der Affiliate erhält pro vermitteltem Lead eine fixe Vergütung.
Vergütet wird die Transaktion „Vermittlung einer Kontakt- bzw. E-Mail-Adresse“.

Pay per Click – Der Affiliate erhält eine fixe Vergütung je Klick, der durch seine Aktivitäten auf die Webseite des Merchants führt. Vergütet wird die Transaktion „Klick“.

Pay per E-Mail – Unterform von „Pay per Lead”. Vergütet wird die Vermittlung einer E-Mail-Adresse.

Video-Banner – Das Video-Banner versucht, die Aufmerksamkeit des Betrachters durch bewegte Bilder und Ton zu erlangen. Es ist im Grunde keine eigene Bannerform, sondern vielmehr der Versuch, eine beliebige Bannerform mittels Videosequenz noch attraktiver zu gestalten.

Videoportal – Ein Videoportal ist eine Website, die Videos zur Ansicht im Internet via Streaming und/oder zum Herunterladen bereitstellt. Man spricht bei dieser Methode auch von Video-on-Demand, da die Inhalte jederzeit individuell abrufbar („bottom-up“) sind und nicht zu einem festen Zeitpunkt gesendet werden („top-down“).

W3C – World-Wide-Web-Consortium ist ein Gremium zur Standardisierung der im WWW verwandten Techniken.

Web-Crawler – Auch Spider, Robot oder Bot genannt, sind Computerprogramme, die automatisch das Internet durchsuchen. Sie werden hauptsächlich von Suchmaschinen verwendet, um deren Verzeichnisse aufzubauen bzw. zu aktualisieren.

Werbemittel – Oberbegriff für verschiedene Formen der in der Online-Werbung eingesetzten Medien.

Wiki – Ein Wiki ist ein Hypertext-System für Webseiten, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Browser geändert werden können. Diese Eigenschaft wird durch ein vereinfachtes Content-Management-System, die sogenannte Wiki-Software oder Wiki-Engine, ermöglicht.

Web 2.0 – Web 2.0 ist ein Schlagwort, das für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des World Wide Webs, verwendet wird. Es umfasst einerseits Techniken, andererseits aber auch eine Mitmachbewegung. Inhalte werden von Benutzern (Usern) generiert. Durch die technische Vernetzung können solche Inhalte eine enorme Reichweite erreichen. WWW (World Wide Web) – ist ein weltweites Hypertext-System bzw. Netzwerk. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das WWW oft fälschlicherweise dem Internet gleichgesetzt. Tatsächlich verfügt das Internet aber über viele Dienste, die älter sind als das WWW, z. B. E-Mail oder FTP.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.