Studie: Markenführung in der Suchmaschine

Nicht selten wird das Buchen des eigenen Markennamens bei Google Ads in Unternehmen kontrovers gesehen. Immer wieder diskutiere ich mit Kunden oder Interessenten über dieses Thema. Die einen vertreten die Auffassung, dass es völlig ausreicht, beim organischen Listing auf Position eins zu stehen und man nicht auch noch Geld ausgeben muss, um im bezahlten Ranking oben zu stehen. Sie sprechen von »Kannibalisierung« und argumentieren, dass der Suchende auch ohne Brand-Bidding zur jeweiligen Unternehmensseite gefunden hätte. Diese Einstellung wird verstärkt vertreten, wenn parallel ein guter Google-Business-Eintrag oder eine gut gefüllte Infobox erscheint. Ferner argumentieren die Kritiker, dass die meisten Conversions, die auf Basis eines Klicks auf ein Branded Keyword erfolgten, ohnehin stattgefunden hätten und deshalb diese Conversions gar nicht dem Brand-Bidding zuzurechnen sind. Die anderen vertreten die Meinung, dass die Schaltung von Keyword-Anzeigen beim eigenen Markennamen eine vertrauensbildende Maßnahme ist, die zudem wenig Geld kostet, weil man als Markeninhaber preisliche Vorteile im Bieterverfahren bei Google hat. Zudem wird von den Befürwortern gerne die bessere Gestaltungsmöglichkeit einer bezahlten Anzeige, im Vergleich zum durch Google gestalteten organischen Listing, hervorgehoben. Auch die Erhöhung der grundsätzlichen Sichtbarkeit auf der SERP ist für die Befürworter ein Vorteilsargument im Sinne einer aktiven Markenführung.

Fragestellungen der Studie

Ein pauschales Richtig oder Falsch in Bezug auf das Brand-Bidding auf den eigenen Markennamen gibt es sicherlich nicht. Ich wollte es aber etwas genauer wissen. Im Sinne von Best-Practice habe ich daher in einer Studie einmal untersucht, wie erfolgreiche Marken aus unterschiedlichen Branchen mit dem Thema Brand-Bidding in Google Ads umgehen. Erfolg in der Markenführung kommt nicht von ungefähr. Top-Marken haben sicherlich in Bezug auf die aktive Führung ihrer Marke in der Vergangenheit viele Weichen in die richtige Richtung gestellt. Sonst wären sie heute keine Top-Marke. Daher untersucht die Studie, in welche Richtung Top-Marken heute die Weichen in Bezug auf das Brand-Bidding auf die eigene Marke stellen. Ferner wird der Umgang mit Markennamen der Konkurrenz untersucht sowie einige andere, spannende Aspekte.
Die Studie erscheint in Kürze. Folge mir auf einem meiner Kanäle, wenn Du eine Info nach der Veröffentlichung haben möchtest:

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