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Strategische Aspekte im Suchmaschinenmarketing

Im Suchmaschinenmarketing steckt viel Bewegung. Es ist wahrscheinlich aktuell die Teildisziplin des Online-Marketings, die mit den meisten Neuerungen und Veränderungen aufwartet. Seit drei Jahren erleben wir die Renaissance des aus den 1990er Jahren bekannten SEO-Mottos „Content is King“ – nur dass das Ganze heute unter dem Begriff „Content-Marketing“ firmiert und weitreichender ist. Das mobile Internet bringt neue Aspekte ein. 2013 kündigte Google an, dass Webseiten, die eine schlechte mobile Ansicht liefern, bald im Ranking nach unten rutschen werden. Seit 2014 wurde auch in Deutschland die Bedeutung von Backlinks stark in Frage gestellt. In den USA setzte ein Umdenken in Bezug auf Backlinks bereits etwas früher ein. 2015 hat Google die Videoanzeigen in das klassische AdWords integriert. 2016 wurde die rechte Spalte mit AdWords auf der SERP entfernt. Im Suchmaschinenmarketing gibt es quasi jedes Jahr Veränderungen mit weitreichenden Folgen.

Teil 2 des Artikels: Ist Amazon eine Suchmaschine? Oder was?

Um als Händler erfolgreich Produkte auf einem Amazon Marktplatz verkaufen zu können, muss man dafür sorgen dass seine Produkte auf dem Marktplatz gut sichtbar sind. Im Idealfall vor den Produkten der Mitbewerber. Um dieses zu erreichen muss man verstehen, wie der Amazon Algorithmus und damit die Amazon-Suchmaschine funktioniert. Das ist schwierig, weil ja keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen. Es muss vermutet und spekuliert werden. Es muss getestet und experimentiert werden. Aber so ist es beim berühmten Google Algorithmus ja auch. Niemand kennt den Algorithmus wirklich – außer Google natürlich. Google gibt ab und zu Hinweise auf Faktoren, die den Algorithmus beeinflussen. Aber das ist auch schon alles. Das ganze Ausmaß des Algorithmus ist nicht bekannt.

3-Amazon-Programme

Ist Amazon eine Suchmaschine? Oder was?

2015 war das Jahr von Amazon als Suchmaschine. Im Laufe des Jahres erschienen ein gutes Dutzend Artikel und Blogbeiträge mit Titeln wie: „Amazon – das neue Google“ oder „Amazon – vom virtuellen Marktplatz zur meistgenutzen Suchmaschine“. Zwei Studien aus dem Jahr 2015 begründen diese Entwicklung. Lt. Forrester starten 39 Prozent der US-Verbraucher den Online-Kauf eines Produktes bei Amazon.[1] Eine Studie von BloomReach aus dem gleichen Jahr kam sogar auf 44 Prozent.[2] Das ist Grund genug, sich das Phänomen „Amazon als Suchmaschine“ einmal genauer anzusehen.

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SEO: Geschwindigkeit als Rankingfaktor

Seit dem Jahr 2010 bezieht Google die Ladegeschwindigkeit einer Webseite in den Ranking-Algorithmus ein. Wie in sehr vielen Fällen ist jedoch im Detail unklar, welchen Stellenwert die Ladegeschwindigkeit im Set der rund 200 Rankingfaktoren hat. Zu Anfang sollte sie wohl lediglich im englischsprachigen Raum, also auf Google.com, von Bedeutung sein. Es waren zunächst weniger als ein Prozent der Webseiten von der Ergänzung der Lade-geschwindigkeit als Rankingfaktor betroffen. Doch wirklich präzise Informationen gibt es – wie immer eigentlich – nicht. Und natürlich sellten sich folgende Fragen: Wann ist eine Website schnell genug für Google? Was bedeutet überhaupt schnell? Eine kurze Ladezeit, niedrige Response Time, Größe der Seite oder Download-Geschwindigkeit? Wie kann Geschwindigkeit gemessen und beeinflußt werden?

SEO – Klickwahrscheinlichkeit

Trotz veränderter Wahrnehmung der SERP und trotz diverser Möglichkeiten, über  Elemente von Universal Search auf die SERP zu gelangen, ist eine gute Position in den organischen Suchergebnissen nach wie vor von hohem Wert. Ein Indiz dafür ist die von der Firma Sistix 2015 veröffentlichte Studie. Im Rahmen der Studie wurden über 124 Millionen organische Klicks ausgewertet. Fast 60% entfielen auf Position 1. Position 2 erhielt  mit rund 15% nur noch ein Viertel der Klicks der ersten Position. Danach erfolgte ein moderater Abfall der Klickwahrscheinlichkeit. Details können der folgenden Abbildung entnommen werden. Die Klickwahrscheinlichkeiten war auf den unterschiedlichen Geräteklassen (Desktop, Smartphone und Tablet) in etwa gleich verteilt.

Offsite-Optimierng, gestern, heute und morgen

Jahrelang waren Backlinks jedweder Art eine enorm wichtige Größe bei der Suchmaschinenoptimierung. Doch seit 2013 wird über die zukünftige Bedeutung von Backlinks extrem kontrovers diskutiert. Das Gerücht, Google werde eines Tages die Links überflüssig machen, macht die Runde. Schon im März 2014 begann die russische Suchmaschine Yandex damit, Backlinks als Rankingsignal im Großraum Moskau strategisch zu entwerten. Yandex legte für kommerzielle Seiten rund 50 von 150 linkbasierten Gewichtungskriterien still. Weltmarktführer Google hatte sich vorher testweise in eine ähnliche Richtung bewegt. Anfang 2014 erklärte Google, SEO-Links aus Fachartikeln, die eigens geschrieben werden, um Backlinks zu erzeugen, massiv abzukanzeln.

Xovilichter Wettbewerb wird Hammer Erfolg

Hammer. Anlässlich des Release der neune XOVI Suite V3 hat die XOVI GmbH eine Keyword-Challenge ersonnen (http://www.xovi.de/xovilichter/). Die Preise sind stattlich. Aber das alleine erklärt nicht den Erfolg der Aktion. Die Aktion startete im Apirl. Bereits im Mai ergab eine Abfrage bei Google mehr als 280.000 indexierte Seiten und im Juni waren es schon 1 Mio (http://www.xovi.de/2014/06/die-xovi-keyword-challenge-knackt-die-millionengrenze/). Interessant auch, wer alles mitmacht bei Xovilichter und wie unterschiedlich das Teilnehmerfeld strukturiert ist. Natürlich liegt Xovi selbst auf Platz 1 und 2. Auf Platz 4 findet man Ronny Marx. Auf Platz 7 dann die Online-Marketing Solutions AG mit Xovilichter. Unterschiedlichen könnten Kontrahenten nicht sein.

AdWords: Tip – vermehrt Spezialbegriffe buchen auch bei Online-Shops

Nicht unerheblich für den Erfolg mit Keyword-Advertising ist natürlich die Buchung der richtigen Keywords, deren Verknüpfung mit den richtigen Anzeigentexten und die Verlinkung der Anzeigentexte mit den richtigen Zielseiten. Das sehen auch meine Kollegen aus Österreich so – Adwords Marketing. Was aber sind die „richtigen“ Keywords, die „richtigen“ Anzeigentexte und die „richtigen“ Zielseiten?

Mobile-Marketing für Shopbetreiber

Mobile-Marketing wächst und wächst und wächst. Im Februar 2010 verkündete Eric Schmidt von Google anläßlich des Mobile World Congress in Barcelona einige spannende Zahlen: Das mobile Internet entwickelt sich achtmal schneller als der Desktopcomputer vor 10 Jahren. Die Nutzung von Smartphones wächst derzeit jährlich um mehr als 30 % und voraussichtlich werden in drei Jahren die Verkäufe von Smartphones die der PCs übertreffen. Es ist also ein guter Zeitpunkt, einmal darüber nachzudenken, ob Mobile-Marketing für Ihr Unternehmen relevant werden kann.

Content Marketing – was ist denn das?

Bei einem meiner Online-Marketing Seminare referierte mein Co-Referent von Villeroy & Boch primär über das Thema Content Marketing. Auf diesem Wege bin auch ich zum Content Marketing gekommen. Im Grunde kommt mir das doch sehr bekannt vor. Zu Zeiten des Internet Hypes galt unter SEO-Experten lange das Motto: „Content ist King!“. Hier ein interessanter Blog zum Thema Content Marketing: www.content-marketing.com. Beim Content Marketing wird versucht, bestimmte Zielgruppen vom eigenen Unternehmen zu überzeugen und somit Kunden zu gewinnen. Entscheidend dabei ist, dass nicht die positive Selbstdarstellung des Unternehmens oder seiner Produkte im Vordergrund steht. Vielmehr wird Wert darauf gelegt, durch konstruktives Wissen, nützliche Informationen und Unterhaltung die Aufmerksamkeit und Zustimmung der Zielgruppen zu gewinnen. Dabei soll der Initiator des Content Marketing als kompetenter, über Know-how verfügender Experte wirken, der weiß wovon er spricht. Um ein möglichst profitables Content Marketing zu betreiben, orientiert man sich bei der Gestaltung des Inhalts bestenfalls an Themenfeldern der zu erreichenden Zielgruppen. Mögliche Inhalte des Content Marketings können zum Beispiel Texte, Bilder, Videos, der Podcasts sein.

Suchmaschinenoptimierung für Online-Shops – der Longtail

Bei vielen klassischen Websites geht es bei der Suchmaschinenoptimierung nur um einige wenige, oft stark umkämpfte Keywords. Für meine Magento-Agentur (http://www.inmedias.de) sind beispielsweise nur 10 Keywords wirklich relevant. Für meine TYPO3-Agentur www.typo3-macher.de sind es sogar nur fünf. Das ist bei Online-Shops im Regelfall ganz anders. Online-Shops erhalten, wenn sie gut gemacht sind, über den sogenannten Long Tail weit mehr Besuchertraffic, als über die wenigen generischen Top-Suchbegriffe. Hierfür gibt es zwei Gründe:

Online-PR, aktueller Artikel in Webselling 2/13

In der klassischen Pressearbeit ist die tatsächliche Veröffentlichung von Pressemitteilungen nicht garantiert. Das ist bei der Online-PR anders. Die Veröffentlichung einer Pressemeldung im Internet lässt sich durch das Publizieren über ein oder mehrere Online-Presseportale unmittelbar beeinflussen. In der Theorie lassen sich mit einer direkten Veröffentlichung von Inhalten im Internet nicht nur Journalisten erreichen, sondern auch die End-Zielgruppen. Das ist aber Theorie. In der Praxis werden die meisten Veröffentlichungen in Online-Presseportalen nur von sehr wenigen Menschen gelesen. Viele Veröffentlichungen dienen eher dem Zweck der Förderung der Suchmaschinenoptimierung, was wiederum besondere Anforderungen an die Gestaltung der Pressemeldung stellt. Mittlerweile gibt es sogar den Begriff „Suchmaschinen-PR“, was im Grunde eher eine Art der Offsite Suchmaschinenoptimierung ist, als eine echte PR-Arbeit.

Google-Futter „Rich Snippets“ für höhere Klickraten

Google offeriert seit 2009 die Möglichkeit, sogenannte Rich Snippets in den Quelltext einer Seite zu integrieren. Es gibt verschiedene Arten von Snippets – dazu später mehr. Die Snippets reichern den Informationsgehalt einer Seite an und ermöglichen es Google, zusätzliche Informationen auf der Search Engine Result Page (SERP) anzuzeigen. Eine Auswirkung können Snippets sowohl auf die bezahlten Einträge auf der SERP, als auch auf die unbezahlten haben.

Searchmetrics veröffentlicht Rankingfaktoren 2012

Die große Unbekannte an Googles Seite gibt immer wieder Anlass zu Spekulationen.
Wonach wird die Listung bei den Google Suchergebnissen sortiert? Wodurch kann die Positionierung positiv beeinflusst werden? Welche Faktoren werden inzwischen stärker bewertet, welche verlieren an Bedeutung?

Google Analytics erwischt Temposünder

Anders als im Straßenverkehr sind im WWW natürlich solche Websites „Temposünder“, die zu LANGSAM unterwegs sind.
Zur Freude aller Google Analytics-Nutzer gibt es nun eine GA-Geschwindigkeitsmessung mit entsprechenden Auswertungen. Dazu muss nur das TAG _trackPageLoadTime(); eingebunden werden. Allerdings erfolgt dieses Tracking der Website-Geschwindigkeit nur für Besuche über Browser, die die HTML5-Schnittstelle NavigationTiming unterstützen oder in denen die Google Toolbar für Internet Explorer installiert ist (Google Chrome, IE 9 und vorherige Versionen von IE mit installierter Google Toolbar).

Tipp zum richtigen 301-Redirect

Übertriebene oder falsche SEO-Maßnahmen werden leicht als SPAM eingestuft. Für die richtige Umleitung von Websites auf eine neue Seite (301-Redirect) gibt es ein sehr informatives Video von Matt Cutts (bei Google zuständig für SPAM).