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EDEKA hat sich wohl langsam eingeschossen

Schon 2017 bin ich in einem Blogbeitrag auf das Thema »Emotional Storytelling« eingegangen. Damals anhand einiger Beispiele. Edeka und Heimkommen war eines davon (https://www.lammenett.de/onlinemarketing/emotional-storytelling-als-erfolgsfaktor.html). Mittlerweile kann man sagen, dass EDEKA und etliche weitere Player wohl Geschmack am Emotional Storytelling gefunden haben :).

EDEKA hat zum Muttertag ein Video veröffentlicht, welches teilweise heftige Diskussionen ausgelöst hat. Beim Deutschen Werberat ging eine Flut an Beschwerden ein. Etlichen Marktteilnehmern war das Video wohl nicht nah genug am modernen Bild von Vätern und Müttern der heutigen Zeit. Ich fand beide ja voll ok. Aber ich bin ja auch nicht modern. Hier das Muttertags-Video:

Die Branche hat georakelt, ob EDEKA wie geplant auch zum Vatertag einen Online-Spot veröffentlicht. Und siehe da… der Vatertags-Spot kam:

Beide Videos sind nicht nur emotional, sondern in den Augen etlicher Marktteilnehmer auch grenzwertig. In beiden Videos stellt EDEKA in überspitzter Form und mit einem ironischen Augenzwinkern, das alltägliche Familienleben dar – so jedenfalls die Aussage Verantwortlichen bei EDEKA. Um zu zeigen, dass die Aussagen im Film nicht dem realen, modernen Bild von Vätern und Müttern entsprechen, hat EDEKA bewusst einen Schwarz-Weiß-Filter gewählt, heißt es weiter.

Chapeau! EDEKA schlägt mit dieser Vorgehensweise drei Fliegen mit einer Klappt:

a. die Kampagne ist emotional im Sinne von Emotional Storytelling

b. die Kampagne ist provokant und »aufregend«, was sicher die Zuseher-Quote und die Reichweite nochmal erhöht

c. EDEKA liefert gleich eine »weichgespülte« Alibi-Erklärung mit, um die ganz argen und bösen Kritiker zu besänftigen

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Studie: Markenführung in der Suchmaschine

Nicht selten wird das Buchen des eigenen Markennamens bei Google Ads in Unternehmen kontrovers gesehen. Immer wieder diskutiere ich mit Kunden oder Interessenten über dieses Thema. Die einen vertreten die Auffassung, dass es völlig ausreicht, beim organischen Listing auf Position eins zu stehen und man nicht auch noch Geld ausgeben muss, um im bezahlten Ranking oben zu stehen. Sie sprechen von »Kannibalisierung« und argumentieren, dass der Suchende auch ohne Brand-Bidding zur jeweiligen Unternehmensseite gefunden hätte. Diese Einstellung wird verstärkt vertreten, wenn parallel ein guter Google-Business-Eintrag oder eine gut gefüllte Infobox erscheint. Ferner argumentieren die Kritiker, dass die meisten Conversions, die auf Basis eines Klicks auf ein Branded Keyword erfolgten, ohnehin stattgefunden hätten und deshalb diese Conversions gar nicht dem Brand-Bidding zuzurechnen sind. Die anderen vertreten die Meinung, dass die Schaltung von Keyword-Anzeigen beim eigenen Markennamen eine vertrauensbildende Maßnahme ist, die zudem wenig Geld kostet, weil man als Markeninhaber preisliche Vorteile im Bieterverfahren bei Google hat. Zudem wird von den Befürwortern gerne die bessere Gestaltungsmöglichkeit einer bezahlten Anzeige, im Vergleich zum durch Google gestalteten organischen Listing, hervorgehoben. Auch die Erhöhung der grundsätzlichen Sichtbarkeit auf der SERP ist für die Befürworter ein Vorteilsargument im Sinne einer aktiven Markenführung.

Fragestellungen der Studie

Ein pauschales Richtig oder Falsch in Bezug auf das Brand-Bidding auf den eigenen Markennamen gibt es sicherlich nicht. Ich wollte es aber etwas genauer wissen. Im Sinne von Best-Practice habe ich daher in einer Studie einmal untersucht, wie erfolgreiche Marken aus unterschiedlichen Branchen mit dem Thema Brand-Bidding in Google Ads umgehen. Erfolg in der Markenführung kommt nicht von ungefähr. Top-Marken haben sicherlich in Bezug auf die aktive Führung ihrer Marke in der Vergangenheit viele Weichen in die richtige Richtung gestellt. Sonst wären sie heute keine Top-Marke. Daher untersucht die Studie, in welche Richtung Top-Marken heute die Weichen in Bezug auf das Brand-Bidding auf die eigene Marke stellen. Ferner wird der Umgang mit Markennamen der Konkurrenz untersucht sowie einige andere, spannende Aspekte.
Die Studie erscheint in Kürze. Folge mir auf einem meiner Kanäle, wenn Du eine Info nach der Veröffentlichung haben möchtest:

https://www.instagram.com/erwin.lammenett/

https://www.linkedin.com/in/erwin-lammenett/

https://www.xing.com/profile/Erwin_Lammenett/cv

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Interessantes Whitepaper zu Amazon

Unter der Überschrift „Wie Amazon Marken zerstört – oder warum Marken ihre Kundenschnittstelle neu besetzen müssen“ ist heute ein interessantes Whitepaper bei iBusiness.de erschienen. Es geht um die Veränderung der Wettbewerbsverhältnisse im Online-Marketing durch die Digitalisierung. Großen Online-Plattformen wie Google, Amazon, Facebook und Apple erhalten immer mehr Zugang zum Kunden – Marken und Händler immer weniger. Sie sind zum Gatekeeper zwischen Marke und Konsument geworden. Sie bestimmen, schreiben vor, beeinflussen und besetzen in der Customer Journey oft als Erste die kaufentscheidende Kundenschnittstelle. Marken und Händler müssen sich daher genau überlegen, wie sie mit diesem Thema umgehen wollen und welche Strategien sie fahren möchten, um letztlich nicht austauschbar zu werden. Hier der Link zum Whitepaper:
https://www.ibusiness.de/members/lib/files/Voycer_Dossier_Wie_Amazon_Marken_final.pdf.html

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Newsletter Software Vergleich

Ihren Umzug machen Sie mit einem Lkw oder zumindest mit einem Kleintransporter und nicht mit einem VW-Käfer oder einem Porsche. Oder Sie beauftragen gleich ein Umzugsunternehmen – richtig? Dann ist Ihnen sicherlich klar, warum Sie für Ihr professionelles E-Mail-Marketing auch eine entsprechende Software einsetzen sollten und keinen gewöhnlichen E-Mail-Client (z.B. Outlook) oder Ihr CRM-System. Sie benötigen eine gute Newsletter Software.

Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. Insgesamt gibt es weltweit mehrere Hundert Produkte, die im engeren oder weiteren Sinne E-Mail-Marketing-Aufgaben erfüllen. Allein zum Suchwort „E-Mail-Marketing-Software“ findet Google im November 2018 über 855.000.000 Einträge. Angesichts der Vielzahl möglicher Lösungen empfiehlt sich ein strukturierter Softwareauswahlprozess, für eine Newsletter Software, so wie er bei anderen Softwaregattungen (z.B. ERP-Systemen oder Content Management Systemen) üblich ist. Zum Thema strukturierter Auswahlprozess von Software habe ich übrigens ein Whitepaper veröffentlicht in 2016. Dabei ging es zwar um ERPs. Aber die Prinzipien und Ideen können auch für Newsletter Software adaptiert werden: https://www.lammenett.de/wp-content/uploads/2018/09/timSpecialNo4_ERP-Auswahl-Beratung.pdf

Zurück zu Newsletter Software. Im Rahmen der Arbeiten für die 7. Auflage meines Buches „Praxiswissen Online-Marketing“ habe ich den Newsletter Software Vergleich aktualisiert und erweitert. Wer also heute vor der Herausforderung steht, eine neue Newsletter Software auswählen zu müssen, sollten einen Blick hinnein werfen. Hier geht es zur Jump-Page, wo der Link zum Software-Vergleich verankert ist: https://www.lammenett.de/e-mail_marketing_software-aufl-7_praxiswissen-online-marketing-a3

Und hier der Link zur 7. Auflage meines Buches – quasi für diejenigen, die sich für die komplette Story interessieren :): https://amzn.to/2T9mQow

 

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Kostenfreie Presseportale

Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen im Internet ist eine wichtige Ergänzung zum klassischen Presseverteiler. Im klassischen Fall wird die Pressemeldung per E-Mail oder Fax an bekannte Journalisten verteilt in der Hoffnung, dass diese Gefallen am Inhalt der Meldung finden und sie entweder drucken oder über den Inhalt der Meldung einen eigenen Artikel schreiben. Bei der Flut an Informationen, die heute auf Journalisten einströmen, ist es aber nicht verwunderlich, wenn viele direkt distribuierte Meldungen ungelesen in der Ablage „P“ landen.

Die Veröffentlichung von Pressemeldungen über Presseportale hat mehrere Vorteile gegenüber dem klassischen Verfahren. Die meisten Presseportale bieten zusätzlich zur Online-Veröffentlichung auch einen Nachrichtenversand per E-Mail-Newsletter oder andere Informationsdienste für akkreditierte Journalisten oder Redakteure. Das können beispielsweise auch Filterfunktionen sein, mit deren Hilfe Journalisten oder Redakteure eingrenzen, welche Art Meldung sie erhalten möchten und welche nicht. Insofern erfüllen Online-Presseprotale eine Art Vorqualifizierung von Meldungen im Sinne des jeweiligen Journalisten/Redakteurs. Grundsätzlich hat man bei der Selektion geeigneter Presseportale die Qual der Wahl. Es gibt etliche kostenpflichtige Portale und jede Menge kostenfreie Portale. Hier mal ein erster Einblick in kostenfreie Presseportale:

 

URL des PortalsBesucher pro Monat
Stichprobe Oktober 2018, SEOquake
Verteiler
Abonnenten
Alexa PR
global
VeröffentlichungPreis
Artikel-presse.de15.600k.A.409.439Websitegratis
Business-presse.dek.A.k.A.16.686.678Websitegratis*
Fair-news.de7.140k.A.1.139.105Websitegratis*
Firmenpresse.de35.400k.A.686.182Website, Mailgratis
Go-with-us.de1.380k.A.2.308.315Websitegratis
lifePR.de45.8001.400.00061.958Website, Mail, Social Mediagratis*
Offenes-presseportal.de407k.A.5.965.138Websitegratis*
Online-zeitung.de6.480k.A.1.851.214Websitegratis*
openpr.de91.1002.600281.922Websitegratis*
perspektive-mittelstand.de/Pressedienst/14700k.A.998.424Websitegratis*
Prcenter.de3.510k.A.4.798.366Websitegratis*
Pressekat.de2.130k.A.5.964.582Website, Mailgratis
Pressemitteilung.ws4.720k.A.1.645.770Websitegratis
trendkraft.de5480k.A.2.330.684Websitegratis*
* kostenpflichtige Leistungen möglich

Eine vollständige Übersicht mit vielen weiteren Daten zu den jeweiligen Portalen und zusätzlich ein Vergleich mit kostenpflichtigen Presseportalen habe ich in meinen just erschienenen Buch, „Praxiswissen Online-Marketing“ veröffentlicht. Siehe https://amzn.to/2T9mQow

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Tool-Sammlungen (SEO Suites) Vergleich – Sistrix, Searchmetrics, XOVI und Co.

Mit steigender betriebswirtschaftlicher Bedeutung einer guten Suchmaschinenoptimierung kamen auch immer mehr SEO-Tools auf den Markt. Grundsätzlich kann man heute zwischen Software unterscheiden, die gekauft werden muss und dann auf dem PC installiert wird und browserbasierten Mietlösungen, die nach dem Modell „Software as a Service“ (SaaS) vermarktet werden. Im Internet gibt es wahrscheinlich Hunderte Webseiten, die SEO-Tools verschiedenster Machart anpreisen. Daneben gibt es Werkzeugsammlungen, die im Grunde unter einer Oberfläche alles enthalten, was man zur Effizienzsteigerung seiner SEO-Arbeit braucht. Wer in Deutschland nach professionellen Tools für SEO sucht, wird schnell über die Searchmetrics-Suite,[1] die Sistrix-Toolbox[2] und die XOVI-Suite[3] stolpern. Sistrix wurde 2004 gegründet und war in Deutschland Trendsetter und Innovator für webbasierte SEO-Software. Searchmetrics wurde 2007 von Marcus Tober zusammen mit dem Holtzbrinck eLAB als SEOmetrie GmbH gegründet. 2008 erfolgte die Umbenennung in Searchmetrics. Das Unternehmen hat mehrfach Venture Capital erhalten und bezeichnet sich selbst heute als Marktführer. XOVI wurde 2009 gegründet und war zunächst ein Me-too-Produkt, welches primär über den Preis in den Markt drängte. Doch spätestens seit dem Relaunch der neuen XOVI-Version 3.0 im Jahr 2014 hat sich das Unternehmen unter den SEO-Tools etablieren können. Die Version 3.0 wartet mit einer sehr guten Usability und etlichen innovativen Ideen auf und wurde mehrfach zum Preis-Leistungs-Sieger im Bereich Tool-Anbieter gekrönt.

Im Rahmen der Arbeiten für die 7. Auflage meines Buches „Praxiswissen Online-Marketing“ habe ich den SEO-Toos Vergleich aktualisiert und erweitert. Wer also heute vor der Herausforderung steht, ein SEO-Tool auswählen zu müssen, sollten einen Blick hinnein werfen. Hier geht es zur Jump-Page, wo der Link zum Software-Vergleich verankert ist: https://www.lammenett.de/seo-tools_aufl-7_praxiswissen-online-marketing-a3

Und hier der Link zur 7. Auflage meines Buches – quasi für diejenigen, die sich für die komplette Story interessieren: 7. Auflage des Buches Praxiswissen Online-Marketing bei Amazon.

 

[1] http://www.searchmetrics.com/de

[2] http://www.sistrix.de

[3] http://www.XOVI.de

 

 

Influencer-Marketing Cover Abstract

Influencer-Marketing: Ausgewählte Artikel mit Fallbeispielen aus 2017, 2018 und 2019

Jump Page

Aldi startet YouTube-Kochserie mit Influencern
Quelle: https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/mit-dagi-bee-und-co-aldi-startet-youtube-kochserie-mit-influencern-171827

Wie dieser Onlineshop dank einem Motorrad-Influencer siebenstellige Umsätze macht
Quelle: https://omr.com/de/grenzgaenger-querly-enduro/

Influencer-Marketing für HUAWEI
Quelle: https://www.udg.de/blog/influencer-marketing-fuer-huawei/

Die meist gegoogelte Fashion Brand 2018 ist Fashion Nova
Quelle: https://www.woman.at/a/fashion-nova-beliebtester-onlineshop

Wie Influencer-Marketing die Markenbekanntheit um 27 Prozent steigert
Quelle: https://onetoone.de/de/artikel/werbewirkung-wie-influencer-marketing-die-markenbekanntheit-um-27-prozent-steigern-kann

Warum Kühne auf Food Pop, Pinterest und Influencer setzt
Quelle: https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/neuausrichtung-warum-kuehne-auf-food-pop-pinterest-und-influencer-setzt-172484

Werbewirkung: Influencer steigern Bekanntheit von Kwitt um 27 Prozent
Quelle: https://www.socialon.de/2019/01/29/werbewirkung-influencer-steigern-bekanntheit-von-kwitt-um-27-prozent/

Epic Store: Influencer werden Teil des Verkaufskonzepts
Quelle: https://www.computerbase.de/2019-01/epic-influencer-plaene/

Wie Fila wieder cool wurde
Quelle: https://www.wuv.de/wuvplus/wie_fila_wieder_cool_wurde

So betreiben die Nischen-Automarken Influencer-Marketing
Quelle:
http://www.horizont.net/marketing/nachrichten/Suzuki–DS-Automobiles-So-betreiben-die-Nischen-Automarken-Influencer-Marketing-161970

Wie ein Hausbauunternehmen erfolgreich Influencer-Marketing einsetzt
Quelle:
https://www.adzine.de/2017/12/wie-ein-hausbauunternehmen-erfolgreich-influencer-marketing-einsetzt/

Influencer-Marketing: Wie Sony Instagrammer nutzte, um in einem schweren Kamerasegment Fuß zu fassen
Quelle: https://www.trendingtopics.at/influencer-marketing-sony-best-practice/

Wie Coca Cola, dm und American Tourister zur Urlaubssaison auf Influencer setzen
Quelle:
https://onetoone.de/de/artikel/wie-coca-cola-dm-und-american-tourister-zur-urlaubssaison-auf-influencer-setzen

Lidl: Influencer-Kampagne mit Heidi Klum ein voller Erfolg
Quelle: https://www.wuv.de/marketing/lidl_influencer_kampagne_mit_heidi_klum_ein_voller_erfolg

Lidl launcht Produktboxen mit Riccardo Simonetti und Co.
Quelle:
https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/influencer-marketing-lidl-launcht-produktboxen-mit-riccardo-simonetti-und-co-172347

Starbucks wirbt mit Influencerin Caro Daur
Quelle: http://www.horizont.net/marketing/nachrichten/Golden-Tumbler-Kampagne-Starbucks-wirbt-mit-Influencerin-Caro-Daur-160604

Cat Footwear launcht digitale Marketing-Kampagne für die EMEA-Region
Quelle: http://de.fashionnetwork.com/news/Cat-Footwear-launcht-digitale-Marketing-Kampagne-fur-die-EMEA-Region,863230.html

Deshalb setzt das Unternehmen Otto auf Influencer wie Lena Gercke
Quelle: https://www.styleranking.de/lifestyle/panorama/deshalb-setzt-das-unternehmen-otto-auf-influencer-wie-lena-gercke
Instaweekend Zell am See-Kaprun ging mit zwei Millionen Followern in die erfolgreiche zweite Runde
Quelle:
https://www.presseportal.de/pm/68329/3850197

Wie Marc O’Polo Testimonial-Werbung mit Influencer-Marketing verknüpft
Quelle: https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/topmodel-anna-ewers-und-schwestern-wie-marc-opolo-testimonial-werbung-mit-influencer-marketing-verknuepft-173042

Influencer im Tennis: Webbekannt
Quelle: https://www.tennismagazin.de/news/influencer-im-tennis-webbekannt/

Online-Möbelhandel: Mit Storytelling und Influencern zum Erfolg
Quelle: https://www.onlinehaendler-news.de/events/32757-moebel-storytelling-und-influencer-erfolg-online-handel

„Land Your Dream“ mit Air China
Quelle: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10991865-land-your-dream-air-china
Anmerkung: Influencer-Marketing ist hier nur einer von vielen Bausteinen.

Eine Million Dollar Umsatz in 24 Stunden: Super-Influencer als Conversion-Maschinen?
Quelle: https://omr.com/de/super-influencer-arielle-charnas/

Lidl bringt Influencer-Kollektion heraus
Quelle: https://www.textilwirtschaft.de/business/marketing/social-media-marketing-lidl-lanciert-erste-influencer-kollektion-212446

Volksbanken und Raiffeisenbanken: Per Influencer zu mehr Girokonto-Kunden
Quelle: https://www.adzine.de/2018/09/volksbanken-und-raiffeisenbanken-per-influencer-zu-mehr-girokonto-kunden/

Die Bilanz der Influencer-Recruiting-Kampagne mit Aaron Troschke
Quelle: https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/polizei-berlin-die-bilanz-der-influencer-recruiting-kampagne-mit-aaron-troschke-169879mit-aaron-troschke-169879

In eigener Sache: Seit 5. Juni 2019 am Markt. Die 3. Auflage meines Buches:

Influencer-Marketing Cover Abstract
Influencer-Marketing Cover Abstract

Influencer-Marketing: Strategie – Konzept – Umsetzung. Incl. rechtlicher Rahmen, viele echte Praxisbeispiele, Plattformen- und Tool-Übersicht.

Emotional Storytelling als Erfolgsfaktor

Ein Teil der Inhalte dieses Artikels stammen aus meinen Buch „Praxiswissen-Online Markeitng“, Auflage 7 -> https://amzn.to/2T9mQow.

Storytelling ist seit 2014/2015 in aller Munde. Emotional Storytelling ist eine Spielart des Storytellings und erlebt seit einiger Zeit einen Hype. Wieso ist das so?

In den letzten Jahren haben viele mittelgroße Brands die Wichtigkeit von positiven Emotionen als Botschaftsvermittler im Zusammenhang mit ihrer Marke erkannt. Kurzgeschichten und Lebensgefühle, die vorher nur Mega-Brands wie Coca-Cola, Vodafone oder Visa in ihren Werbespots vermittelt haben, halten nun mit großem Erfolg Einzug in andere Marktsegmente. Die Präsentation von Werbung im emotionalen Kontext wird durch den Einsatz von Videos nachweislich ansprechender und nachhaltiger. Eine Reihe von Beispielvideos belegt dies. In den vergangenen Jahren wetteifern besonders zur Weihnachtszeit Supermarktriesen mit emotionalen Videos (z. B. Lidl und Edeka). Die im Dezember 2015 veröffentlichte Video-Kampagne von Edeka „Heimkommen“ ist Best-Practice-Beispiel. Ohne Zweifel ist das Video emotional. Es erreichte binnen einer Woche 50.000 Klicks auf YouTube und Facebook. Nach mehreren Wochen gingen die Klicks in die Millionen. Die einen bezeichnen das Video als eine anrührende Story, die anderen als eine Gratwanderung. Egal ob genial oder grenzwertig provokant, der Film ist in aller Munde und das dank „Emotional Storytelling“.

Veröffentlicht wurde das Video am 28.11.2015. Bis Mitte Januar 2016 erreichte das Video über 45 Millionen Aufrufe auf YouTube und 28 Millionen auf Facebook. Heute steht der Zeiger bei YouTube auf über 60 Millionen Aufrufe.

Auch nicht schlecht – das Budweiser-Video mit einer rührenden Story aus der Tierwelt.

 
Oder die Werbung von Saturn, die teilweise sehr kontrovers diskutiert wurde und die Fachwelt spaltete.

Emotionales Storytelling hat etliche Vorteile. Es ist bekannt, dass die meisten Kaufentscheidungen eher aus einer Emotion heraus getroffen werden, als auf Basis von harten Fakten. Jedenfalls im Konsumgüterbereich. Emotionen beleiben länger im Gedächtnis, als schnöde 0-8-15 Werbeclips. Damit aber noch nicht genug. Emotionales Storytelling hat weitere Vorteile. Beispielsweise wird Content, der starke Emotionen weckt, deutlich häufiger geteilt und geliked als der, der schlichte Fakten und Informationen darstellt. Emotionales Storytelling hat also das Potential für virales Marketing, was man an den Zahlen vieler emotional aufgeladener Videos ablesen kann. Experten sind sich einig darüber, dass ein Schlüsselfaktor zum viralen Erfolg eines Videos die emotionale Intensität und die Gefühle sind, die ein Video beim Betrachter hervorruft. Besonders in Zeiten von AdBlockern, einer allgemeinen Werbemüdigkeit und Werbeunterbrechungen auf YouTube und Facebook kann emotionales Storytelling zum Erfolgsfaktor im Marketing werden. Wer es schafft, einen Zuschauer über die 15 Sekunden obligatorische Werbung hinaus zu tragen, wird das Bild der Marke im Kopf des Zuschauers nachhaltig verändern können.

Praxiswissen Online-Marketing 7. Auflage erschienen

Praxiswissen Online-Marketing 7. AuflagePraxiswissen Online-Marketing ist mittlerweile ein Standardwerk für digitales Marketing in Deutschland. Aktuell gibt es kein anderes Buch am Markt, welches das Marketing so umfassend aus der Perspektive eines Praktikers behandelt. 2006 erschien die erste Auflage. Seither ist extrem viel passiert. Immer kürzer werden die Entwicklungszyklen. Wer dieses Buch aufmerksam liest, dem wird nicht nur jede Menge Praxiswissen vermittelt. In vielen Kapiteln wird auch auf die Entwicklungen der letzten Jahre eingegangen und damit eine Einordnung und ein tieferes Verständnis der Gesamtzusammenhänge ermöglicht. Denn, um es mit den Worten von Helmut Kohl zu sagen: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“

Die Pflege eines Buches, welches mittlerweile rund 600 Seiten hat, ist nicht einfach. Kurzzeitig habe ich mit dem Gedanken gespielt, die Inhalte auf zwei Bücher aufzuteilen in ein Buch mit eher wissenschaftlichem Hintergrund und einen reines Praxisbuch. Auf Anraten des Verlages habe ich diese Idee wieder verworfen. Daher ist mit der 7. Auflage ein umfassendes Kompendium entstanden, welches alle Teildisziplinen des Online-Marketings aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandelt. Es sind neue Kapitel hinzugekommen, wie etwas das Influencer-Marketing, welches zum Zeitpunkt der Erstellung der 6. Auflage zwar schon ein Hype war – jedoch war damals noch unklar, ob dieser Hype Bestand haben wird. Zu oft waren in der Vergangenheit Themen gehypt worden, die sich dann später als Rohrkrepierer entpuppten. Daher hatte ich damals auf eine Integration verzichtet. Doch nun ist klar: Influencer-Marketing wird trotz aller Schwierigkeiten Bestand haben. Manche Kapitel sind sehr umfassend ergänzt worden, wie beispielsweise „Content-Marketing“, in dem ich viele Hinweise für die praktische Arbeit und etliche neue Tipps implementiert habe. Andere Kapitel habe ich etwas gekürzt und Inhalte in Screencasts oder Servicelinks ausgelagert, weil diese sich auf der Detailebene zu schnell ändern.

Online-Marketing-Konzeption - 2019: Der Weg zum optimalen Online-Marketing-Konzept. Trends und Entwicklungen. Teildisziplinen wie Affiliate-Marketing, ... Media, Online Werbung, SEA, SEO, u. v. a. m.

Komplizierte Beziehungsgeflecht einzelner Online-Marketing-Disziplinen erschwert Konzept-Erstellung

Das Beziehungsgeflecht einzelner Online-Marketing-Disziplinen untereinander ist durchaus vielschichtig. Die Komplexität erschwert die Erstellung eines schlüssigen Online-Marketing Konzeptes. Disziplinen unterstützen einander, verstärken einander, bauen aufeinander auf oder ergänzen sich. Die Zusammenhänge und Abhängigkeiten einzelner Disziplinen beeinflussen die Ausgestaltung eines Online-Marketing-Mix. Einige wenige Beispiele und die nachfolgende Abbildung sollen diese Aussage untermauern.

Das Beziehungsgeflecht der OM-Disziplinen macht Konzept schwierig

Insgesamt wird das Thema Online-Marketing-Konzeption durch das Beziehungsgeflecht der Teildisziplinen untereinander sehr komplex.

  • Affiliate-Marketing unterstützt auch SEO. Durch Affiliate-Marketing entsteht Traffic. Webseiten mit viel Traffic werden in der Regel von Google höher angesehen als Webseiten mit wenig Traffic. Ferner kann Affiliate-Marketing auch Backlinks liefern. Und auch wenn Backlinks seit 2015 wohl nicht mehr den hohen Stellenwert haben wie in den Jahren zuvor, so sind sie dennoch ein Mosaiksteinchen im Bemühen um bessere Positionen bei Google.
  • Affiliate-Marketing leistet Beiträge zum Branding. Werbemittel sind ein zentraler Bestandteil im Affiliate-Marketing. Schlussendlich stellt der Merchant dem Affiliate ja Werbemittel zur Verfügung. Der Affiliate platziert diese auf seiner Website und partizipiert an einem Sale oder einem Lead, wenn über dieses Werbemittel ein Besucher zur Website des Merchants gelangt und dort die gewünschte Handlung vollzieht. Nicht jeder Besucher auf der Seite des Affiliates wird aber auf ein Werbemittel klicken. Viele Besucher nehmen das Werbemittel zwar wahr, klicken aber nicht. Wenn das Werbemittel gut gemacht ist, entsteht also ein Branding-Effekt, für den der Merchant in der Regel nichts zahlt.
  • Erkenntnisse aus Google Ads können im SEO genutzt werden. Häufig stellt sich in der Praxis die Frage, für welche Keywords man die Website optimieren soll. Natürlich kann man sich den Antworten mittels Analysen nähern. Wirklich gute Erkenntnisse kommen aber auch aus Google Ads – vorausgesetzt es wurde ein aussagefähiges Tracking installiert und die Kampagne verfügt über genügend Daten, um statistisch valide zu sein.
  • Social Media unterstützt SEO und Google Ads. Etliche Jahre war die Fachwelt sich darüber einig, dass Backlinks aus dem Social-Media-Umfeld eine positive Auswirkung auf die Suchmaschinenoptimierung haben. Das ist 2015 etwas relativiert worden. Dennoch sind auch Backlinks aus dem Social-Media-Umfeld ein Mosaikstein bei der Suchmaschinenoptimierung. Ferner leistet Social-Media-Arbeit auch Beiträge zum Markenaufbau, jedenfalls wenn sie gut gemacht wird. Starke, vertrauenswürdige Marken werden von Google besser bewertet. Bei Google Ads führt eine starke Marke zu einer erhöhten Konversionsrate über den Marken-Traffic. Das hat wiederum positive Implikationen auf die Klickpreise der Kampagne.
  • Newsletter-Marketing unterstützt auch Content-Marketing. Inhalte, die für Newsletter erarbeitet werden, können auf der Website im Sinne von Content-Marketing zweitverwertet werden. Gegebenenfalls werden im News­letter die Themen auch nur angeteasert. Auf der Website wird dann der vollständige Beitrag bereitgestellt. Auf diese Weise wird auch die SEO-Flanke gestärkt.

 

Mehr dazu in meinen Buch, welches seit 1. Februar auf Amazon erhältlich ist:

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Herausforderungen der digitalen Markenführung

Die Digitalisierung hat die Form der Markenkommunikation in den letzten zehn Jahren von Grund auf revolutioniert. Es gibt heute in der Onlinewelt viele vergleichsweise günstige Wege, Markenbotschaften zu transportieren und Markenaufbau oder Markenpflege zu betreiben. Allerdings stellt die Vielzahl der Möglichkeiten und die Komplexität vieler Online-Marketing-Disziplinen eine Herausforderung in der digitalen Markenführung dar. Die Stärke der Marke beeinflusst die Online-Marketing-Konzeption. Eine starke digitale Marke hat eine große Strahlkraft, was Implikationen auf fast jede Online-Marketing-Disziplin hat. Dabei ist es gleichgültig, ob Du als Markeninhaber Online-Marketing-Aktivitäten planst oder als Händler Markenware verkaufst. In Deutschland liegt Markenware wieder im Trend. Die »Geiz ist geil«-Ära scheint zu bröckeln. Laut Allensbach wissen 40 Prozent der deutschen Konsumenten den Wert der Marke beim Kauf von Produkten wieder zu schätzen. Das ist so viel wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr.

Doch welche Strahlkraft hat eine Marke? Und wie ist diese Strahlkraft im Vergleich zu Mitbewerbermarken zu sehen? Ansatzpunkte, dieses herauszufinden, bietet Google Trends. Auch Analyse-Tools aus dem Social-Media-Umfeld bieten Ansatzpunkte. Denn Marken mit einer starken Strahlkraft werden häufig gesucht. In den sozialen Medien wird häufiger über sie gesprochen als über Marken mit geringer Strahlkraft und Bekanntheit. Möchte man keine hohe fünfstellige Summe für eine Marktstudie ausgeben, so ist die Betrachtung des Suchvolumens und der Nennungen des Markennamens in sozialen Medien durchaus eine Alternative.

Konkrete Beispiele
Vergleicht man die Suchhäufigkeit der Jeansmarke »Levi’s« mit der Marke »Wrangler«, so wird man feststellen, dass die Marke »Wrangler« weltweit im Jahr 2015 an »Levi’s« vorbeigezogen war. 2017 hat Levis dann wieder aufgeholt. Hier der Link zu Google Trends:
www.google.de/trends/explore#q=levis%2C%20wrangler&cmpt=q&tz=Etc%2FGMT-1

In Deutschland hat »Levi’s« aber die Nase noch deutlich vorne:
www.google.de/trends/explore#cmpt=q&q=levis,+wrangler&geo=DE

Onlinehändler, die mit Jeans Geld verdienen wollen und sich für eine der beiden Marken entscheiden müssten, würden in Deutschland wahrscheinlich besser fahren, wenn sie auf »Levi’s« setzten. Zu Recht wirst Du Dich nun fragen: Warum nicht beide Marken verkaufen? In der Praxis würden sicherlich beide Marken in das Portfolio des Onlineshops aufgenommen werden. Aber wenn es bezüglich der Suchmaschinenoptimierung oder anderen Online-Marketing-Maßnahmen, wie z. B. Google Ads, Budgetrestriktionen gibt, würde aus Händlersicht die größere Strahlkraft der Marke »Levi’s« dafür sprechen, dieser mehr Budget zu widmen. Das würde den Hersteller Levi’s freuen. Logisch – denn die Händler geben ihr Geld aus, um Umsatz mit Levi’s zu machen. Probiere es einfach mal aus und gib in Google die Suchwort-Kombination »Levis Hose kaufen« ein. Bei mir erscheinen neben Levi’s selbst auch Galeria Kaufhof, Otto, Jeans Direct und andere mehr. Gibt man aber »Picaldi Jeans kaufen« ein, erscheint keine einzige Händlernazeige. Gibt man »Mac Jeans kaufen« ein, so erscheint nur Zalando, aber sonst kein weiterer Händleranzeige. In gewisser Weise ist das eine Spirale die sich immer weiter dreht. Gut geführte Marken werden von Händlern gerne beworben und geraten so immer mehr ins digitale Sichtfeld der Konsumenten. Weniger gut geführte Marken haben es digital immer schwerer. Denn »Marke verkauft«. Das wissen auch die Händler und nutzen daher die Markennamen um ihren Umsatz zu stärken.

Noch deutlicher wird diese Erkenntnis, wenn man in Google nach »Jeans kaufen« sucht und dann einmal auf einen der Anbieter klickt, die für dieses Suchwort bei Google Ads Geld ausgeben. Bei https://www.jeans-direct.de sieht man auf der Startseite – wen wundert es – sehr präsent Levi’s. Bei dress-for-less landet man auf der URL https://www.dress-for-less.de/bekleidung-jeans und sieht dort als erstes Jeans der Marken Pepe, Calvin Klein, LTB und Tommy Hilfiger. Auch in der Präsentation haben gut geführte Marken also Vorteile. Sie werden präsenter auf den Landingpages der Händler präsentiert, als Marken mit einer geringeren Strahlkraft. Und so dreht sich die Spirale immer weiter. Gut geführte Marken stahlen immer mehr, während die Hürden schlecht geführte Marken immer höher werden um ins Sichtfeld der Konsumenten zu gelangen. Dieses Phänomen ist vom Grundsatz her ja nicht neu. Auch in der nicht-digitalen Welt werden gute Marken bevorzugt. In jedem Supermarkt sind die teuren und bekannten Produkte im Regal bequem und in Sichthöhe für den Konsumenten angeordnet. Um die günstigen Produkte zu erreichen, muss man sich im Supermarkt häufig bücken. Der große Unterschied ist jedoch, dass in der digitalen Welt eine viel größere Spiralwirkung entsteht, weil die Handlungen und Aktivitäten unterschiedlicher Marktteilnehmer für Jedermann sichtbar sind. Ferner, weil unterschiedliche Akteure an unterschiedlichen Stellen Geld dafür ausgeben, damit sie von der Strahlkraft einer Marke profitieren. In der nicht-digitalen Welt ist das bisweilen umgekehrt (Stichwort WKZ).

Die vorangegangenen Beispiele machen deutlich, warum Unternehmen gut daran tun, ihre Marke im digitalen Raum aktiv zu führen und das Standing der Marke nicht dem Zufall zu überlassen.

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Online-Marketing: Das Dilemma der klassischen Media-Agenturen

Was ich schon immer mal sagen wollte. Weil Online-Marketing komplex und vielschichtig ist, muss man relativ viel arbeiten, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Klassische Media-Agenturen sind das in der Regel nicht gewohnt. Sie verdienen ihr Geld im Regelfall leichter und haben Schwierigkeiten, mit der Dynamik und den Möglichkeiten der zahlenorientierten Aussteuerung umzugehen. Selbst die Online-Media-Agenturen, die als Tochter- oder Schwesterunternehmen bekannter und etablierter Media-Agenturen gegründet wurden, sind häufig noch im Gedankengut der klassischen Media-Agentur gefangen. Die Arbeit von Media-Agenturen besteht im Kern darin, den Kunden im Vorfeld zu beraten und eine entsprechende Media-Planung durchzuführen. Ist die Media-Planung verabschiedet, werden entsprechende Werbemittel erstellt und die Medienplätze werden gebucht. Im Grunde war es das. Die Media-Agentur überwacht in der Folge die Schaltung der Anzeigen und stellt in der Regel regelmäßig einen bestimmten Prozentsatz des geschalteten Media-Budgets in Rechnung. Da, wo Media-Agenturen üblicherweise aufhören zu arbeiten, fängt die Arbeit beim Online-Marketing aber erst an. Online-Marketing ermöglicht einen permanenten Verbesserungsprozess. Im Sinne dieses permanenten Verbesserungsprozesses, ist es sinnvoll, bereits bei der Konzeption auf ein entsprechendes Controlling zu achten. Nur so entfaltet eine Konzeption eine optimale Wirkung.

Hinzu kommt, dass besonders für große Media-Agenturen das Online-Geschäft nur eine Art »Beiwerk« ist, jedenfalls derzeit noch. Daher verdienen sie vergleichsweise wenig. Das wird sich sicherlich in den nächsten zehn Jahren wandeln. Ein vergleichendes Beispiel soll diese Aussage verdeutlichen:

Eine Agentur, die eine TV-Kampagne im Volumen von 10 Mio. Euro betreut, verdient zwischen 3 und 8 Prozent des Media-Budgets, also zwischen 300.000 und 800.000 Euro. Der Aufwand, den sie betreiben muss, nachdem die TV-Platzierungen gebucht sind, ist vergleichsweise gering. Es gibt bestimmt Vorlaufzeiten, die seitens der Sender vorgegeben sind und die eingehalten werden müssen. Begehrte Werbeplätze müssen mit einem gewissen Vorlauf gebucht werden und können auch nicht beliebig geändert oder gar gekündigt werden.

Im Gegensatz dazu ist die Flexibilität bei der Online-Video-Werbung bei einigen Vermarktern sehr hoch. Werbeplätze können kurzfristig zu- oder abgebucht werden. Videos können kurzfristig geändert werden. Es können A/B-Tests mit unterschiedlichen Videos gefahren werden und im Erfolgsfall kann sogar bis zu einem gewissen Grad hochskaliert werden. Es ist also möglich, einen permanenten Verbesserungsprozess zu initiieren. So die Theorie. In der Praxis sind die Budgets für Online-Videos aber noch viel geringer als für TV. Warum sollte eine Media-Agentur, die es gewohnt ist, nach der Einbuchung der Werbemittel im Wesentlichen nur noch Rechnungen und rudimentäre Reportings zu erstellen, für bedeutend weniger Geld den bedeutend höheren Aufwand im Sinne eines permanenten Verbesserungsprozesses betreiben?

 

Online-Marketing-Konzeption - 2019: Der Weg zum optimalen Online-Marketing-Konzept. Trends und Entwicklungen. Teildisziplinen wie Affiliate-Marketing, ... Media, Online Werbung, SEA, SEO, u. v. a. m.

Das Online-Marketing-Konzept und die Kernprobleme

Der Baukasten, aus dem Online-Marketing-Mix zusammengesetzt werden kann, ist relativ umfangreich. Theoretisch kann jede Teildisziplin ein Baustein im Online-Marketing-Konzept eines Unternehmens sein. Es stellt sich in der Regel also die Frage, wie »der richtige« Online-Marketing-Mix für eine Organisation oder eine Marke aussieht. Was aber ist »der richtige« Mix? Wie viel Keyword-Advertising, wie viel SEO oder wie viel E Mail-Marketing darf »der richtige« Mix enthalten? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen gibt es nicht. Der »richtige« Mix kann sich von Fall zu Fall stark unterscheiden.

Aufgabenstellung der Online-Marketing-Konzeption ist es, die wesentlichen Rahmenparameter abzuklopfen und aus dem Baukasten der einzelnen Online-Marketing-Instrumente den für die jeweilige Situation optimalen Online-Marketing-Mix zu entwickeln. Hierbei müssen relevante Rahmenparameter wie Ziele, Mitbewerber, Budgetrestriktionen, strategische Expansionspläne und anderes mehr Berücksichtigung finden. Leider hört sich das einfacher an, als es in der Realität ist. Um ein optimales Konzept zu erstellen, spielen u. a. folgende Aspekte eine Rolle:

  • Ziele und Zielgruppen
  • Mitbewerbersituation
  • Bisherige Erfahrungen
  • Marke oder Preis?
  • Lokal, national, oder international?

Erschwerend kommt die Schnelllebigkeit im Online-Marketing hinzu und in Teilen leider das geringe Detailwissen vieler Marktteilnehmer. Schnelllebig ist Online-Marketing ganz bestimmt. Wissen, welches heute richtig ist, kann morgen schon falsch sein. Oder besser ausgedrückt: Nicht mehr Zielführend sein. Mein Buch »Online-Markeiting-Konzeption« aktualisiere ich daher jedes Jahr. Es gibt Antworten auf wichtige Fragen der Konzepterstellung und stellt verschiedene Herangehensweisen vor. Online-Marketing-Konzept - so geht es

Online-Marketing-Konzeption 2019

Was nun die einzelnen Aspekte angeht, die ein Online-Marketing Konzept beeinflussen, so würde dieser Artikel sicher sehr lang, wenn ich diese alle in diesem Blogbeitrag erörtert würden. Stellvertretend für die vielen Aspekte, picke ich mir mal einen heraus. Ich nenne ihn »Das Dilemma der Kunden«. Das Dilemma der Kunden ist, dass sie die genauen Zusammenhänge und Mechanismen im Online-Marketing häufig gar nicht kennen. Online-Marketing ist zwar nicht mehr ganz neu, aber es ist sehr umfänglich, sehr komplex und es ändert sich ständig. Wenn die Zusammenhänge nicht bekannt sind, sind auch die Interessen der unterschiedlichen Marktteilnehmer für den Werbetreibenden nicht transparent. Insbesondere die monetären Interessen sind oft nur vordergründig transparent. Im Normalfall hat der Werbetreibende ohne ein ausgefeiltes Controlling gar keine Möglichkeit, aus dem Bündel der Vorschläge und möglicher Online-Marketing-Maßnahmen, die unterschiedliche Akteure an ihn herantragen, die besten herauszupicken. In der Realität ist es doch so, dass viele Marketingverantwortliche mit Vorschlägen geradezu bombardiert werden. Von Mitarbeitern, von neuen Agenturen, Partnern oder von der Hausagentur. Viele Marketingverantwortliche wissen aber gar nicht, wer an welcher Stelle wie viel verdient. In der Praxis sind häufig auch die Möglichkeiten der Erfolgsmessung nicht bekannt, die von den Agenturen präsentierten Kennzahlen werden gutgläubig als das Nonplusultra akzeptiert oder es werden schlicht die falschen Kennzahlen fokussiert. Das führt häufig zu Fehleinschätzungen von Vorschlägen und Empfehlungen. Die Folge ist der suboptimale Einsatz von Marketing-Budget – diplomatisch ausgedrückt. Merkst Du was? Und das ist nur ein Problem einer Online-Marketing-Konzeption. Mehr dazu in meinen Buch, welches seit 1. Februar auf Amazon erhältlich ist:

Online-Marketing-Essentials-Online-Shop-Betreiber

Kostenloses eBook Online-Marketing Essentials

Ein guter Onlineshop ist nur die halbe Miete. Genauso wichtig ist ein gutes Online-Marketing. Denn der beste Shop ist ohne Besucher nichts wert. Im Idealfall sind es dann auch die richtigen Besucher – also die, die auch etwas kaufen. Das ist im Kern das Thema meines E-Books.

Hier der Link zum kostenlosen eBook: Online-Marketing-Essentials-fuer-Shopbetreiber-Lammenett-E-Book.

Mittlerweile habe ich ein neues und daher aktuelleres Buch geschrieben. Seit 1. Februar 2019 ist es am Markt und auf Amazon sowie im Buchhandel erhältlich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Buch „Online-Marketing Essentials für Online-Shop Betreiber“ wurde von Herrn Lanzerath in seine Liste von kostenlosen eBooks aufgenommen. Da stehen übriges noch viele weitere vielversprechende Titel: http://myfreebooks.de/kostenlose-ebooks-blogger-seo-marketing-social-media/

 

 

 

 

Online-Marketing-Konzeption - 2019: Der Weg zum optimalen Online-Marketing-Konzept. Trends und Entwicklungen. Teildisziplinen wie Affiliate-Marketing, ... Media, Online Werbung, SEA, SEO, u. v. a. m.

Schluss mit der Verschwendung von Marketingbudgets. Online-Marketing-Konzeption-2019 lesen!

Online-Marketing-Konzept

Ein Online-Marketing-Konzept ist ein durchdachter Fahrplan. Dieser Fahrplan ermöglicht den optimalen Einsatz von Marketingbudgets vor dem Hintergrund zuvor definierter Ziele. Der Prozess der Online-Marketing-Konzeption beschreibt den Weg zum Konzept.

Schluss mit der Verschwendung von Marketingbudgets. Heute ist die neue Auflage meines Bessellers „Online-Marketing-Konzeption“ erschienen. Auch im vergangenen Jahr hat sich wieder viel getan im Online-Marketing. Google hat den Mobile-First-Index eingeführt und AdWords in Google Ads umbenannt. Amazon stellt Vendor Express ab Januar 2019 ein. Facebook integrierte den Atlas AdServer in die eigenen Lösungen und stellt Atlas als eigenständiges Produkt ein. YouTube verbessert die Werbemöglichkeiten um interessante Performance-Aspekte – um nur einige Beispiele zu nennen. Darauf habe ich natürlich reagiert und heute die vierte Auflage meines Buches „Online-Marketing-Konzeption“ vorgelegt. Die Auflage 2019 wurde gründlich überarbeitet. Sie verfügt, aufgrund eines Leserhinweises, nun über QR-Codes, mit deren Hilfe die Zusatzinhalte und die zum Buch gehörenden Screencasts „vom Sofa aus“ mit dem Handy oder dem Tablet genutzt werden können.

Besonderen Widerhall fand in den vorangegangenen Auflagen das Kapitel »Das Controlling-Konzept als Bestandteil der Online-Marketing-Konzeption«. Eine wirklich gute Online-Marketing-Konzeption verbessert ihre Ergebnisse permanent selbst. Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu erreichen, muss es zwingend ein aussagefähiges Controlling und ein regelmäßiges Reporting geben. Es ist daher ausgesprochen sinnvoll, bereits während der frühen Phasen der Online-Marketing-Konzeption darüber nachzudenken, wie das Controlling im Detail aussehen muss, um den Effekt eines »permanenten Verbesserungsprozesses« zu erreichen. Anlässlich der zahlreichen positiven Leser-Rückmeldungen zu diesem Gedanken, habe ich die entsprechenden Vorschläge in der 4. Auflage verfeinert und weiter ausgearbeitet.

Mein Buch gibt es bei Amazon:

 

 

und bald auch bei KNV https://shop.buchkatalog.de/, sowie im stationären Buchhandel.

BEST OF | DIGITAL MARKETING 2018 – mein Vortrag wurde Ausgezeichnet

Unter dem Label „Marketing on Tour“ hat die Firma SM:ILe Communication GmbH & CO. KG in diesem Jahr bisher rund 30 Konferenzen & Webinare mit über 100 Referenten zu unterschiedlichen Themen aus dem DIGITAL MARKETING veranstaltet und aufgezeichnet. Die Video-Aufzeichnungen mit den besten Bewertungen sind nun auf einer Seite zusammengestellt worden. Nun ratet mal, wer da auf Platz 2 erscheint. Das Video „Influencer-Marketing: Chancen, Potenziale, Risiken“ wurde in Wien im Frühjahr diesen Jahres aufgezeichnet. Details zu allen BEST OF | DIGITAL MARKETING 2018 findest Du hier: https://www.marketing-on-tour.de/veranstaltungen/best-of-digital-marketing-2018/


In eigener Sache: Seit 5. Juni 2019 am Markt. Die 3. Auflage meines Buches:

Influencer-Marketing Cover Abstract
Influencer-Marketing Cover Abstract

Influencer-Marketing: Strategie – Konzept – Umsetzung. Incl. rechtlicher Rahmen, viele echte Praxisbeispiele, Plattformen- und Tool-Übersicht.

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Videos mit Blickrichtung Conversions – ja, das geht.

Hier eine Veröffentlichung von mir, die ich im Rahmen des XOVI Expertenrats im November 2018 auf den Weg gebracht habe.

 

Die Relevanz-Pluspunkte des Influencer-Marketings

Relevanz ist die Antwort auf Werbeverweigerung. Klassische Werbung ohne inhaltliche Relevanz wird nicht mehr wahrgenommen. Entgegen der Regeln von Blickverlaufsanalysen sucht das Auge informative Textstellen und meidet die bunten, Conversionoptimierten Banner dazwischen. Oder es werden Werbeblocker eingesetzt. Google Chrome und Apples Safari blockieren störende Werbung als Voreinstellung. Nur wer dem Leser Nutzen verspricht, wird noch wahrgenommen. Leser haben gelernt, in der Infoflut zu überleben, indem sie blitzschnell erkennen, was für sie relevant ist und was nicht. Dr. Torsten Schwarz hat jetzt ein Buch herausgegeben, welches dieses Problem gezielt adressiert. Es heißt „LEITFADEN Relevanz im Marketing“. Ich durfte einen Beitrag dazu leisten. 

Mein Beitrag heißt „Influencer-Marketing: Relevanz pur“ und befasst sich mit den Relevanz-Pluspunkten des Influencer-Marketings.  Zwei Beisiele gefällig? Die Relevanz bei Unterbrecherwerbung ist bekanntlich in vielen Fällen gering. Sie kennen das vom TV-sehen oder vom Surfen im Internet. 99 Prozent der eingeblendeten Werbespots im TV interessieren Sie nicht wirklich. Im Gegenteil: Die ständige Unterbrechung eines guten Spielfilms durch Werbespots stört und nervt die meisten Zuschauer. Viele schalten um oder greifen während der Werbung zum Handy. Auch die beim Surfen im Internet eingeblendeten Werbebanner werden von vielen Menschen eher als negativ empfunden, weil sie den eigentlichen Konsum der Inhalte stören oder unterbrechen. Im Kern liegt das daran, dass die eingeblendeten und unterbrechenden Werbebotschaften zum gegebenen Zeitpunkt einfach nicht relevant sind. Das ist beim Influencer-Marketing anders. Der Impuls geht vom Konsumenten selbst aus. Er besucht die Seite X des Influencers, weil sich die Inhalte, die der Influencer dort anbietet, mit der momentanen Interessenlage des Konsumenten decken. Die dort angebotenen Inhalte sind für ihn daher aktuell relevant.

Wer zum Thema „Relevanz-Pluspunkten des Influencer-Marketings“ lesen möchte, der kann gerne hier eine Leseprobe Downloaden: „Relevanz-Pluspunkten des Influencer-Marketings“. Wer gleich den ganzen Leitfaden möchte, der kann diesen auf der Seite von Dr. Schwarz erwerben: https://www.absolit-shop.de/bu-leitfaden-relevanz-im-marketing/


In eigener Sache: Seit 5. Juni 2019 am Markt. Die 3. Auflage meines Buches:

Influencer-Marketing Cover Abstract
Influencer-Marketing Cover Abstract

Influencer-Marketing: Strategie – Konzept – Umsetzung. Incl. rechtlicher Rahmen, viele echte Praxisbeispiele, Plattformen- und Tool-Übersicht.

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Praxiswissen Online-Marketing, 7. Auflage

Aktuell arbeite ich in Abgeschiedenheit an der 7. Auflage meines Buches „Praxiswissen Online-Marketing“ – https://www.amazon.de/gp/product/3658154934/. Ich mache das auf Lanzarote. Das ist sehr effizient. Morgens 5 Std. Mittags 2 Std. Radausfahrt. Dann nochmal 5 Std. bis ich nicht mehr kann. Einige Bilder und Kurzvideos zu den Radausfahrten habe ich auf Instagram geposted. Wer möchte… hier der Link zum Reisebericht: http://www.lanzarote-individual.de/gaeste-berichten/ferienhaus-in-arrieta-auf-lanzarote-eine-gute-wahl.html

Im Rahmen der Arbeiten habe ich nun auch die beiden Übersichten zu E-Mail Marketing Software und zu SEO-Software überarbeitet. Dank der netten Co-Autorin Meike Tobien von der Firma GRÜN alpha GmbH, ging das diesmal auch alle schneller, als bei den Auflagen vorher. Hier schon mal vorab die Links…

https://www.lammenett.de/e-mail_marketing_software-aufl-7_praxiswissen-online-marketing-a3

https://www.lammenett.de/seo-tools_aufl-7_praxiswissen-online-marketing-a3

Online-Marketing-Controlling als Basis für wirtschaftliches, agiles Online-Marketing.

Vortrag anlässlich der DIGITAL MARKETING 4HEROES Conference fand im Oktober 2018 in Wien und München.